25.03.2026, 07:22
Was ist das Ziel des iranischen Regime? Keineswegs nur einfach zu überleben (wobei das noch gar nicht so sicher ist wie du das hier darstellst). Das primäre Ziel dieses Regimes war und ist es, eine Regionalmacht mit Proxies zu sein, den eigenen Einfluss auszuweiten und als Fernziel Israel zu zerstören. Vor allem aber als wachsende Regionalmacht an Einfluss zu gewinnen.
Die Proxies und Verbündeten Iran sind zerschlagen (Hamas, Hisbollah, Assad), die Macht des Iran massiv reduziert, der Iran so schwach wie seit langem nicht mehr, die Schäden so erheblich, dass die strategischen Ziele des Iran für längere Zeit selbst dann nicht mehr erreichbar sind, wenn das Regime überleben sollte.
Nach absolut jeder Sichtweise und Definition ist dies eine Niederlage und selbst im Iran wird dies so verstanden.
Die Zielsetzung der Israelis ist im weiteren keineswegs primär der Regime-Change, dafür sind die Israelis immer viel zu beschränkt und viel zu sehr im Tagesgeschäft. Sondern das primäre und oberste Ziel war und ist die maximal mögliche Reduzierung der strategischen Wirkmöglichkeiten des Iran durch: möglichst weitgehende Zerstörung des Atomprogramms, möglichst weitgehende Zerstörung des strategischen Raketenprogramms, möglichst weitgehende Zerstörung der Proxies.
Alle drei Kriegsziele wurden bereits erreicht. Die iranische Bedrohung wurde massivst reduziert. Der Iran beim Ausbau und weiteren Aufbau dieser strategischen Bedrohung immens geschwächt.
Dein Problem ist meiner Meinung nach, dass du Sieg und Niederlage in zu absoluten Kategorien und zu totalitär denkst, in dem Sinne, dass die bloße Weiterexistenz ein Sieg sein soll und umgekehrt es immer alles oder gar nichts ist. Es ist dieses Denken in ausschließlichen Kategorien totaler Siege und totaler Niederlagen, was grundsätzlich (d)ein Problem darstellt.
Israel verfolgt eigentlich sehr begrenzte Kriegsziele. Meiner eigenen Ansicht nach fast immer sogar zu begrenzte Kriegsziele. Darin besteht meiner Meinung nach sogar ein grundsätzliches Problem der Israelis, der Mangel an irgendwelchen strategischen Visionen über das Tagesgeschäft hinaus. Wie ich es immer schreibe: die denken nicht mal das heute ausreichend weit durch. Andererseits hat Israel das Problem, oft auch gar nicht anders agieren zu können, weil es abhängig vom Westen TM ist und dieser Israel hemmt bis zum geht nicht mehr.
Wie leicht wäre es beispielsweise den Iran tatsächlich zum kollabieren zu bringen, indem man Strom und Wasser abstellt, und den Ölexport des Iran vollständig zerstört. Solche strategische Kriegsführung würde Israel auf der Stelle ergreifen, würde der ach so edle Wertewesten TM dies nicht verhindern.
Stattdessen richtet man halt Schaden im Rahmen desssen an was einem erlaubt wird. Diesen Schaden kann man anrichten und hat ihn angerichtet, item hat man gewonnen.
Der Verlust der Luftraumverteidigung des Iran führt zudem dazu, dass diese Luftangriffe praktisch von Seiten Israels nie mehr ganz aufhören werden (analog zur Endlos-Bombenkampagne gegen den Irak vor 2003). Man wird immer wieder im Iran zuschlagen, auch noch in Jahren. Immer so weit wie die Tageslage und der Wertewesten es jeweils zulassen. Der Iran hingegen wird nie mehr sein eigentliches strategisches Ziel erreichen können, deswegen.
Die Proxies und Verbündeten Iran sind zerschlagen (Hamas, Hisbollah, Assad), die Macht des Iran massiv reduziert, der Iran so schwach wie seit langem nicht mehr, die Schäden so erheblich, dass die strategischen Ziele des Iran für längere Zeit selbst dann nicht mehr erreichbar sind, wenn das Regime überleben sollte.
Nach absolut jeder Sichtweise und Definition ist dies eine Niederlage und selbst im Iran wird dies so verstanden.
Die Zielsetzung der Israelis ist im weiteren keineswegs primär der Regime-Change, dafür sind die Israelis immer viel zu beschränkt und viel zu sehr im Tagesgeschäft. Sondern das primäre und oberste Ziel war und ist die maximal mögliche Reduzierung der strategischen Wirkmöglichkeiten des Iran durch: möglichst weitgehende Zerstörung des Atomprogramms, möglichst weitgehende Zerstörung des strategischen Raketenprogramms, möglichst weitgehende Zerstörung der Proxies.
Alle drei Kriegsziele wurden bereits erreicht. Die iranische Bedrohung wurde massivst reduziert. Der Iran beim Ausbau und weiteren Aufbau dieser strategischen Bedrohung immens geschwächt.
Dein Problem ist meiner Meinung nach, dass du Sieg und Niederlage in zu absoluten Kategorien und zu totalitär denkst, in dem Sinne, dass die bloße Weiterexistenz ein Sieg sein soll und umgekehrt es immer alles oder gar nichts ist. Es ist dieses Denken in ausschließlichen Kategorien totaler Siege und totaler Niederlagen, was grundsätzlich (d)ein Problem darstellt.
Israel verfolgt eigentlich sehr begrenzte Kriegsziele. Meiner eigenen Ansicht nach fast immer sogar zu begrenzte Kriegsziele. Darin besteht meiner Meinung nach sogar ein grundsätzliches Problem der Israelis, der Mangel an irgendwelchen strategischen Visionen über das Tagesgeschäft hinaus. Wie ich es immer schreibe: die denken nicht mal das heute ausreichend weit durch. Andererseits hat Israel das Problem, oft auch gar nicht anders agieren zu können, weil es abhängig vom Westen TM ist und dieser Israel hemmt bis zum geht nicht mehr.
Wie leicht wäre es beispielsweise den Iran tatsächlich zum kollabieren zu bringen, indem man Strom und Wasser abstellt, und den Ölexport des Iran vollständig zerstört. Solche strategische Kriegsführung würde Israel auf der Stelle ergreifen, würde der ach so edle Wertewesten TM dies nicht verhindern.
Stattdessen richtet man halt Schaden im Rahmen desssen an was einem erlaubt wird. Diesen Schaden kann man anrichten und hat ihn angerichtet, item hat man gewonnen.
Der Verlust der Luftraumverteidigung des Iran führt zudem dazu, dass diese Luftangriffe praktisch von Seiten Israels nie mehr ganz aufhören werden (analog zur Endlos-Bombenkampagne gegen den Irak vor 2003). Man wird immer wieder im Iran zuschlagen, auch noch in Jahren. Immer so weit wie die Tageslage und der Wertewesten es jeweils zulassen. Der Iran hingegen wird nie mehr sein eigentliches strategisches Ziel erreichen können, deswegen.
