Vor 2 Stunden
Gektron schrieb:Mir geht es hier nicht um Träger vs nicht-Träger, sondern Katapult vs nicht-Katapult. Ein Flugzeug, dass nicht aus eigener Kraft abheben muss, sondern von einem Katapult unterstützt wird, kann wesentlich schwerer sein, als ein solches, dass das nicht hat. Das Fahrwerk und der Haken sind mir an dieser Stelle relativ egal. Ich sage eher, dass FCAS wahrscheinlich eher zu groß/schwer sein wird für die meisten Träger (in dem Fall, dass FCAS nicht bei den gleichen Maßen wie eine Rafale bleibt).Das ist an sich schon richtig, STOBAR bringt andere Anforderungen an eine Plattform als CATOBAR, aber ich sag mal so, braucht es eine STOBAR Befähigung für den NGF? Wir unterhalten keine Träger, Frankreich unterhält seinen Naval Air Arm mit CATOBAR-Befähigung, Spanien seinen Naval Air Arm mit STOVL-Befähigung. Auch international ist die potenzielle Kundenbasis für ein solches Produkt geringst, maximal noch Indien aber sei mal dahingestellt ob die etwas mit FCAS anfangen sollten oder wollen. Auch das SRVL-Programm für die QEs wurde erstmal auf Eis gelegt, fraglich ob das jemals wieder aufgegriffen wird.
Darum sehen wir ja Katapult vs nicht-Katapult Varianten von Jets bei sowohl den Amerikanern, als auch den Chinesen. Wenn ein Katapult fehlt, müssen die Jets Kompromisse eingehen können um auf solchen Trägern operieren zu können.
Wenn man den NGF auf die Trägernöte (abseits die Frankreichs) in Europa ausrichtet, bräuchte es vermutlich eher einen spirituellen Nachfolger der F-35B. Also eine STOVL/VTOL-Befähigung. Wogegen ich nicht grundsätzlich wäre, aber so ein Entwurf bringt natürlich große Einschränkungen mit sich. Auch wahrscheinlich deutlich größere, als bei angedachter CATOBAR-Befähigung, da Gewicht und co. noch einmal deutlich größeren Einfluss haben.
