24.03.2026, 09:55
(23.03.2026, 21:46)Nightwatch schrieb: ...
Der Iran ist militärisch und rüstungsindustriell erledigt. ...
(23.03.2026, 23:43)alphall31 schrieb: ...die heute genutzten Raketen kommen offenbar vom Mond, denn der ist weder von Israels noch von der US- Air-Force bisher bombardiert worden. Und er befindet sich sogar in Sichtweite der potentiellen Ziele:
Nach Angaben des israelischen Militärs hat man doch letztes Jahr im Juni rund zwei Drittel der iranischen Raketenabschussrampen zerstört, etwa 100 Abschussanlagen seien nur noch funktionsfähig. Was hat man den da die letzten Wochen bombardiert ? Laut Israel hat der Iran zu Beginn eine m März ungefähr 550 Raketenabschussanlagen gehabt. Der Iran schafft es in 8 Monaten 450 neue raketenabschussanlagen zu bauen soll aber militärisch erledigt sein. Bei dem was die USA und Israel die letzten zwei drei Jahre angeblich alles zerstört haben nach ihren Meldungen , was der Iran aber jedes Mal bei einem Angriff an Systemen haben soll , also entweder treffen die nicht mal die Hälfte erzählen bloß viel , wie man aus dem Kosovo kennt. Oder der Iran hat eine so enorme Wirtschaftsleistung um immer innerhalb kürzester Zeit an militärischen Systemen zu produzieren. Rüstungsgüter aus dem Ausland gibt es ja so gut wie nicht. Und da die Daten alle von den USA und Israel sind werden wir ja nicht am Wahrheitsgehalt zweifeln .
...
Zitat:Iran greift Tel Aviv anoder es handelt sich um Raketentrümmer, die nach ihrer Zerstörung solange im Orbit herum geschwirrt sind, bis sie - rein zufällig - auf Tel Aviv abgestürzt sind.
07:42 Uhr
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel hat es in der Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Sanitätern mehrere Einschläge gegeben.
An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom nach Angaben des Nachrichtenportals "ynet". Nach Polizeiangaben handelte es sich um den Einschlag von Raketentrümmern.
Womöglich waren das sogar Trümmer von Abwehrraketen des "Iron Dome", die halt wieder nach Hause wollten ... 



(24.03.2026, 06:31)Schneemann schrieb: @SchwaboElitedanke für die grundsätzliche Bestätigung aus meiner Diskussion mit @Nightwatch, wonach das Land auf Grundlage der damaligen Bewirtschaftungsmethoden durch die heimischen Araber nicht in der Lage war, noch zusätzlich zigtausende Migranten jüdischen Glaubens aufzunehmen.
... Als die ersten jüdischen Auswanderer in der Moderne bzw. im 19. Jahrhundert nach dem heutigen Israel kamen, das damals unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches stand, haben die osmanischen Behörden das sogar begrüßt. Hintergrund war - und das hört man heute überhaupt nicht gerne, auch in der Türkei nicht -, dass das Gebiet sehr unterentwickelt war und die Osmanen hofften, dass die jüdischen Zuwanderer eine wirtschaftliche und agrarische Belebung bewirken würden, da die Osmanen den hiesigen arabischen Beduinen dies nicht zutrauten, ja dort sogar einen Hort des Unfriedens witterten. ...
Schneemann
Das Vorgehen der Osmanen hat ja anfangs auch geklappt, wobei die Zuwanderer aber gleich zu Anfang in Gegnerschaft zu einer - mit zunehmender Überfremdung erstarkenden - arabischen Nationalbewegung gekommen sind.
Widersprechen würde ich Dir, wenn Du die ansässige arabische Bevölkerung ausschließlich als "Beduinen" bezeichnen würdest. Es handelte sich im Wesentlichen um Bauern mit teils Jahrhunderte altem Bestand an Olivenbäumen in der Familie, unter denen man Nutztiere wie Hühner und Ziegen weiden lies.
Dazu kam gerade in den Städten wie Bethlehem, Hebron oder Jerusalem eine starke Gruppe von Handwerkern und Händlern. Du siehst das an kleinen Details wie den Schlüsseln der Grabeskirche, die seit Jahrhunderten (Sultan Saladin, 1187) von der arabisch-islamischen Familie Jehoudeh verwahrt werden (weil sich die so friedliebenden christlichen Kirchen untereinander nicht einigen konnten).
Die Beduinen waren eher in den Randgebieten der landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Aber auch die Umstellung von der Olivenernte zu anderen Früchten hat damals - wie heute auch - erhebliche emotionale Probleme verursacht. Denn Jahrhunderte alte Bäume können nach der Fällung nicht einfach wieder ersetzt werden. Und ob andere Früchte ein geeignetes Surrogat sind, wie "irgendwelche hergezogenen Migranten" behaupten, ist für die Eigentümer und Olivenbauern noch lange nicht erwiesen.
Die Fällung der Olivenbäume - die auch heute noch exzessiv durch jüdische Siedler erfolgt - wird also als Existenzvernichtung empfunden.
Siehe auch https://www.zeit.de/2025/52/siedler-gewa...palaestina
