22.03.2026, 19:34
(22.03.2026, 18:56)Schneemann schrieb: ...die Protokolle der Weisen von Zion ...dieses Machwerk ist jetzt wirklich undiskutabel
Schneemann
(22.03.2026, 18:40)Schneemann schrieb: Hinsichtlich der Munitionsreserven der US-Streitkräfte - wobei es über das verschossene Inventar ja teils auch Spekulationen gab - eine aktuelle Einschätzung, ....ergänzend ein Artikel von Marcel Görmann
Zitat:Trump hat sich im Iran-Krieg scheinbar verkalkuliert – "Raketen-Erschöpfung schreitet schnell voran"
Die Revolutionsgarden sind wehrhafter als es die Trump-Regierung wohl auf dem Schirm hatte. Die USA und Israel geraten immer mehr unter Druck, zu dieser Einschätzung kommt Sicherheitsinsider Nico Lange. Auch der „Bild“-Experte Julian Röpcke erkennt eine neue Taktik der iranischen Kämpfer.
Auf den ersten Blick sieht die Lage erfolgreich aus für die USA: Nach Schätzungen dürften bereits rund 75 Prozent der iranischen Raketenabschuss-Kapazitäten, sowohl feste Rampen als auch mobile Startgeräte, zerstört worden sein. Von Tag zu Tag schießt das Mullah-Regime weniger Raketen ab.
Neue Strategie des Mullah-Regimes macht bei der Luftabwehr Probleme
Allerdings setzt das iranische Regime nun auf eine andere Kriegsstrategie: bewaffnete Drohnen, die von den benachbarten arabischen Ländern schlechter abgefangen werden können
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Auch Sicherheitsexperte Lange sieht in der Abwehr langsamer und billiger Kampfdrohnen eine der zwei zentralen Schwachstellen der USA, Israels und der arabischen Länder in der Luftabwehr. Hinzu komme, dass die USA und Israel mit „schnell schrumpfenden Beständen an Interzeptoren wie Patriot, THAAD oder David’s Sling“ konfrontiert werden, so Lange auf X.
„Es droht eine strategische Umkehr“ im Iran-Krieg
Man habe in den ersten Tagen so viele Raketen verschossen, dass nun Engpässe drohen – und sich damit der Zeitdruck erhöht, „die Führungs‑ und Kommunikationsstrukturen der iranischen Revolutionsgarden rasch zu zerschlagen“. Über X warnt Lange: „Gelingt das nicht, droht eine strategische Umkehr, sobald harte Treffer in Israel oder gegen US‑Truppen erfolgen.“
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Im Gespräch mit CNN kommt auch der pensionierte US-Admiral Mike Mullen in Bezug auf die Raketen-Vorräte zu der Einschätzung: „Die Erschöpfung schreitet ziemlich schnell voran.“
Laut Lange könnten die Revolutionsgarden trotz der massiven Luftschläge der ersten Kriegstage weiterhin „noch mehrere hundert Raketen einsatzbereit“ zur Verfügung haben.
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Das Mullah-Regime verfeuert seine Bestände zudem recht kontrolliert und versucht in einer Nadelstich-Taktik gezielte Treffer zu erzielen, etwa Öl-Pipelines zu beschädigen.
Unzweifelhaft ist: Bisher gibt es keine Anzeichen für Auflösungserscheinungen im Regime, trotz der Ermordung des Obersten Führers Ali Chamenei und weiterer Spitzen des Regimes.

