22.03.2026, 18:56
@Kongo Erich
Eines der wichtigen Werke Theodor Herzls, des Verfassers der Schrift Der Judenstaat, war das Buch Hügel des Frühlings (so kann man es grob übersetzen; der Name Tel Avivs rührt übrigens davon her). In diesem Buch beschreibt Herzl, wie Juden und Muslime im gelobten Land friedlich und harmonisch zusammenleben und er, der ja gerne symbolhaft als böser Oberzionist von allen Seiten missbraucht wird, zeichnet ein nahöstliches und geradezu paradiesisch anmutendes Utopia der religiösen Harmonie. Einer seiner wichtigsten Sätze: "Wenn man will, dann ist es kein Märchen."
Leider haben die Judenhasser in aller Welt und die arabischen/iranischen Staatschefs dieses Buch wohl nie gelesen - aber wenn man den Der Judenstaat zumindest grob und vom Namen her kennt und ansonsten die Protokolle der Weisen von Zion vertreibt, wie es in arabischen Ländern und in Iran geschieht (der verblichene Khamenei hat dieses üble Pamphlet sogar lobend erwähnt), dann kann man derartige "Feinheiten" wohl auch nicht erwarten. Schließlich müssen die Juden ja irgendwie schuld sein...
Schneemann
Zitat:...auf der israelisch-zionistischen Seite ist das nicht erst seit 1979 sondern seit 1945/46 der Fall, mit einer ideologischen Vorbereitung, die nachweislich mindestens bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück geht.Das stimmt, aber anders als du es wohl meinst.
Eines der wichtigen Werke Theodor Herzls, des Verfassers der Schrift Der Judenstaat, war das Buch Hügel des Frühlings (so kann man es grob übersetzen; der Name Tel Avivs rührt übrigens davon her). In diesem Buch beschreibt Herzl, wie Juden und Muslime im gelobten Land friedlich und harmonisch zusammenleben und er, der ja gerne symbolhaft als böser Oberzionist von allen Seiten missbraucht wird, zeichnet ein nahöstliches und geradezu paradiesisch anmutendes Utopia der religiösen Harmonie. Einer seiner wichtigsten Sätze: "Wenn man will, dann ist es kein Märchen."
Leider haben die Judenhasser in aller Welt und die arabischen/iranischen Staatschefs dieses Buch wohl nie gelesen - aber wenn man den Der Judenstaat zumindest grob und vom Namen her kennt und ansonsten die Protokolle der Weisen von Zion vertreibt, wie es in arabischen Ländern und in Iran geschieht (der verblichene Khamenei hat dieses üble Pamphlet sogar lobend erwähnt), dann kann man derartige "Feinheiten" wohl auch nicht erwarten. Schließlich müssen die Juden ja irgendwie schuld sein...

Schneemann
