Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten
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(17.03.2026, 21:31)Nightwatch schrieb: ...

Du meinst der Iran könnte Kriegsschiffe angreifen? Schockschwerenot!
Ich sag mal so, wenn ein Alliierter Verband nicht die Passage durch Hormuz erzwingen kann nachdem die US-Streitkräfte da vier Wochen nach Lust und Laune rumbombardiert haben ist es besser das jetzt herauszufinden als gegen Russland oder China.
Tatsächlich bin ich aber der Auffassung, dass das dieseits einer großräumigen Verminung der Straße kein Problem darstellt.
mit der bereits mehrfach angesprochenen Erlaubnis des Iran können alle möglichen Schiffe aller möglichen Nationen durch die vom Iran kontrollierbaren Gewässer die Straße von Hormus passieren.
Ohne diese Erlaubnis wird es eher schwieriger:
Der EXPRESS meint:
Zitat: ...
Fachleute alarmiert: Teherans gewaltiges Waffenarsenal
Allerdings äußern sich Fachleute besorgt. Gegenüber dem „Wall Street Journal“ führte Farzin Nadimi, ein Spezialist für Irans Verteidigung beim Washington Institute for Near East Policy, aus, dass die iranischen Waffenvorräte weiterhin immens seien. Demnach besitzt der Iran noch Tausende von Seeminen, bewegliche Startvorrichtungen für Lenkflugkörper und eine große Zahl unbeschädigter Boote.

Darüber hinaus wären Ausrüstung und Truppen in geheimen Einrichtungen und tiefen Tunnelsystemen an der Küstenlinie sowie auf Inseln sicher untergebracht. „Ich denke, es wird Wochen dauern, bis wir einen Punkt erreichen, an dem ein sicherer Betrieb in der Straße möglich ist“, lautet die desillusionierende Bewertung des Fachmanns.
...

Anscheinend existieren im Parlament des Iran Vorhaben, eine Abgabe für das gefahrlose Passieren zu fordern. Man sorgt sich, dass der Iran auf diese Weise Staaten, welche von den Ressourcen der Golfregion abhängig sind, zu Vereinbarungen nötigen könnte. Auf dem Dienst X bezeichnet Danny Citrinowicz vom Atlantic Council das als „eine Art erzwungener Interdependenz“.

Vollständige Sicherheit? Laut Experte unmöglich
Die geografischen Gegebenheiten stellen eine zusätzliche Herausforderung dar: Die Meerenge von Hormus misst an ihrer schmalsten Passage lediglich etwa 55 Kilometer. Eine lückenlose Absicherung sei angesichts dessen nicht realisierbar, erklärte der Iran-Experte Michael Connell dem „WSJ“. „Die Bedrohung so weit zu reduzieren, dass Schiffe die Meerenge wieder passieren können, ist machbar, aber es braucht Zeit, und man wird wohl nie eine hundertprozentige Sicherheit erreichen.“
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RE: Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten - von Kongo Erich - 22.03.2026, 00:37

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