21.03.2026, 19:54
Alle Faktoren die vor dem Krieg bereits zu Massenaufständen geführt haben sie nach wie vor vorhanden.
Die iranische Wirtschaft ist effektiv tot, die Folgen für die Bevölkerung sind substantiell und direkt. Die Inflation liegt bei 50%, der Rial ist gegenüber harten Währungen effektiv wertlos, die Wirtschaft steckt in einer klaren Rezession, ausländische Investitionen finden nicht statt, die Arbeitslosigkeit steigt und auch diejenigen die noch Arbeit haben verarmen rapide. Immer mehr Haushalte können ihre Grundbedürfnisse durch die enorm steigenden Lebensmittelpreise nicht mehr decken, die Mittelschicht verschwindet. Unnötig zu erwähnen, dass der Krieg nicht förderlich für die Wirtschaft ist.
Wasserversorgung. Vor allem dieser Punkt wird vollkommen unterschätzt. Das Land leidet seit vielen Jahren und einer ausgeprägten Dürre, die natürlichen Wasserressourcen sind durch die Überbesiedlung und Nahrungsmittelproduktion in verschiedenen Regionen erschöpft, Stauseen sind nur noch zu einem Bruchteil gefüllt. Weiter Wasserabschaltungen und -rationierungen sind unausweichlich und haben schon in der jüngsten Vergangenheit zu massiven Protesten geführt. Die Krise ist so gravierend, dass es nur eine Frage von wenigen Jahren sein wird, bis der Großraum Teheran nicht mehr bewohnbar sein wird. Wenigsten nicht in der heutigen Besiedlungsdichte.
Energieversorgung. Dem Iran mangelt es massiv an elektrischer Energie. Aktuell können sie den Bedarf der heimischen Industrie nicht decken, rollende Stromabschaltungen sind an der Tagesordnung. Vor dem Krieg hatten sie eine Unterdeckung von 20%, und tägliche mehrstündige Stromausfälle in vielen Regionen. Die Infrastruktur ist uralt und entsprechend ineffizient, schnelle Abhilfe ist nicht möglich aufgrund fehlender Mittel und Sanktionen. Durch den akuten Wassermangel ist schon die Stromproduktion durch Wasserkraft effektiv weggebrochen, den Rest deckt der Iran hauptsächlich durch Gaskraftwerke (oder versucht es).
Das ist vielleicht auch grundsätzlich ein Punkt den die wenigsten auf dem Schirm haben: Der Iran exportiert kein LNG, die verstromen das fast vollständig. Entsprechend ging das Regime an die Decke, als die Israelis diese Woche mal die Gasinfrastruktur bombardiert haben. Würde man das durchziehen gingen bei denen binnen Stunden buchstäblich die Lichter aus und das Land würde schlicht und einfach kollabieren.
Entsprechend: Selbst, wenn das Regime sich Jetz in den nächsten Wochen noch dahingehend aus der Affäre ziehen kann und man noch an der Macht ist, wenn die Waffen schweigen - was wollen sie mittelfristig noch tun? Die Einnahmen aus dem Ölexport reichen nicht das Land zusammenzuhalten. Es wären in so vielen Bereichen massive Investitionen nötig um den Verfall aufzuhalten und die Lage irgendwie zu stabilisieren, das geht deutlich über die Möglichkeiten des Regimes hinaus, erst recht, wenn die Sanktionen weiterhin bestehen bleiben.
Hinzu kommen dann noch die Kriegsschäden. Die Schäden an der zivilen Infrastruktur sind aktuell zwar (noch) übersichtlich, aber das Militär und Rüstungsindustrie hat massiv gelitten. Eigentlich besteht hier jetzt (aus Sicht eines Fanatikers) wieder massiver Investitionsbedarf im mindestens hohen zweistelligen Milliardenbereich. Das Geld haben sie nicht (die Staatseinnahmen sinken deutlich) und jede Million Rial die in das Militär fließt wird zwangsläufig im zivilen Bereich doppelt und dreifach fehlen.
Für die Unterdrückung des Volkes sollte es schon noch reichen, aber die werden an den Punkt kommen, an dem sie ihre Sicherheitskräfte nicht mehr bezahlen können. Jedenfalls nicht, wenn sie gleichzeitig Energie und Grundnahrungsmittel massiv subventionieren um die Bevölkerung ruhig zu halten.
Und dann haben wir noch gar nicht damit angefangen, dass wenigstens ein Drittel des Volkes einfach die Schnauze voll von den Mullahs und ihrem religiösen Wahn hat und es genügend Minderheiten gibt, denen angesichts der Schwäche der Zentralregierung der Finger juckt.
Das wird alles ein wenig Zeit benötigen, aber solange alles auch nur bleibt wie es vor dem Krieg gewesen ist, sind die Tage des Regimes gezählt.
Die iranische Wirtschaft ist effektiv tot, die Folgen für die Bevölkerung sind substantiell und direkt. Die Inflation liegt bei 50%, der Rial ist gegenüber harten Währungen effektiv wertlos, die Wirtschaft steckt in einer klaren Rezession, ausländische Investitionen finden nicht statt, die Arbeitslosigkeit steigt und auch diejenigen die noch Arbeit haben verarmen rapide. Immer mehr Haushalte können ihre Grundbedürfnisse durch die enorm steigenden Lebensmittelpreise nicht mehr decken, die Mittelschicht verschwindet. Unnötig zu erwähnen, dass der Krieg nicht förderlich für die Wirtschaft ist.
Wasserversorgung. Vor allem dieser Punkt wird vollkommen unterschätzt. Das Land leidet seit vielen Jahren und einer ausgeprägten Dürre, die natürlichen Wasserressourcen sind durch die Überbesiedlung und Nahrungsmittelproduktion in verschiedenen Regionen erschöpft, Stauseen sind nur noch zu einem Bruchteil gefüllt. Weiter Wasserabschaltungen und -rationierungen sind unausweichlich und haben schon in der jüngsten Vergangenheit zu massiven Protesten geführt. Die Krise ist so gravierend, dass es nur eine Frage von wenigen Jahren sein wird, bis der Großraum Teheran nicht mehr bewohnbar sein wird. Wenigsten nicht in der heutigen Besiedlungsdichte.
Energieversorgung. Dem Iran mangelt es massiv an elektrischer Energie. Aktuell können sie den Bedarf der heimischen Industrie nicht decken, rollende Stromabschaltungen sind an der Tagesordnung. Vor dem Krieg hatten sie eine Unterdeckung von 20%, und tägliche mehrstündige Stromausfälle in vielen Regionen. Die Infrastruktur ist uralt und entsprechend ineffizient, schnelle Abhilfe ist nicht möglich aufgrund fehlender Mittel und Sanktionen. Durch den akuten Wassermangel ist schon die Stromproduktion durch Wasserkraft effektiv weggebrochen, den Rest deckt der Iran hauptsächlich durch Gaskraftwerke (oder versucht es).
Das ist vielleicht auch grundsätzlich ein Punkt den die wenigsten auf dem Schirm haben: Der Iran exportiert kein LNG, die verstromen das fast vollständig. Entsprechend ging das Regime an die Decke, als die Israelis diese Woche mal die Gasinfrastruktur bombardiert haben. Würde man das durchziehen gingen bei denen binnen Stunden buchstäblich die Lichter aus und das Land würde schlicht und einfach kollabieren.
Entsprechend: Selbst, wenn das Regime sich Jetz in den nächsten Wochen noch dahingehend aus der Affäre ziehen kann und man noch an der Macht ist, wenn die Waffen schweigen - was wollen sie mittelfristig noch tun? Die Einnahmen aus dem Ölexport reichen nicht das Land zusammenzuhalten. Es wären in so vielen Bereichen massive Investitionen nötig um den Verfall aufzuhalten und die Lage irgendwie zu stabilisieren, das geht deutlich über die Möglichkeiten des Regimes hinaus, erst recht, wenn die Sanktionen weiterhin bestehen bleiben.
Hinzu kommen dann noch die Kriegsschäden. Die Schäden an der zivilen Infrastruktur sind aktuell zwar (noch) übersichtlich, aber das Militär und Rüstungsindustrie hat massiv gelitten. Eigentlich besteht hier jetzt (aus Sicht eines Fanatikers) wieder massiver Investitionsbedarf im mindestens hohen zweistelligen Milliardenbereich. Das Geld haben sie nicht (die Staatseinnahmen sinken deutlich) und jede Million Rial die in das Militär fließt wird zwangsläufig im zivilen Bereich doppelt und dreifach fehlen.
Für die Unterdrückung des Volkes sollte es schon noch reichen, aber die werden an den Punkt kommen, an dem sie ihre Sicherheitskräfte nicht mehr bezahlen können. Jedenfalls nicht, wenn sie gleichzeitig Energie und Grundnahrungsmittel massiv subventionieren um die Bevölkerung ruhig zu halten.
Und dann haben wir noch gar nicht damit angefangen, dass wenigstens ein Drittel des Volkes einfach die Schnauze voll von den Mullahs und ihrem religiösen Wahn hat und es genügend Minderheiten gibt, denen angesichts der Schwäche der Zentralregierung der Finger juckt.
Das wird alles ein wenig Zeit benötigen, aber solange alles auch nur bleibt wie es vor dem Krieg gewesen ist, sind die Tage des Regimes gezählt.
