21.03.2026, 10:25
N-tv befasst sich mit den Auswirkungen der steigenden Spritpreise auf die kommenden US-Wahlen.
1.
Die USA sind zwar theoretisch (drill baby drill) von Öl- und Gasimporten unabhängig - wenn aber eine Ware knapp wird, weil die Nachfrage insgesamt höher ist als das Angebot - dann steigen auch die Preise dort, wo (noch?) genug Vorräte vorhanden sind.
2.
Mit knapper werdendem Angebot auf dem Markt können die Inhaber der Ware, also vor allem die Öl-Multis, noch höhere Preise und darin enthalten eine höhere Gewinnmarge fordern.
3.
Sämtliche Aktionen im Kontext mit der Öl- und Gaswirtschaft (auch die US-Angriffe in Nigeria, Venezuela und dem Iran oder der Boykott nachhaltiger Energien wie der Windkraft durch Donald den Leibhaftigen) haben den US-Öl-Multis geholfen, die eigenen Gewinne zu erhöhen - und die Abhängigkeit der USA von der Öl-Wirtschaft zu erhalten.
4.
Wenn die US-Ölmultis diese Geldquelle beibehalten wollen, dann müssen sie daran interessiert sein, Donald im Amt zu halten. Das könnte dadurch passieren, dass vor den Zwischenwahlen die Preise an den Zapfsäulen deutlich gesenkt werden.
Deutlich und rechtzeitig genug, um die Wahlen zu beeinflussen - aber nicht zu früh und nicht zu groß, um die Gewinnmargen nicht zu sehr zu belasten (und damit die niedrigen Preise nicht zum Gewohnheitseffekt werden).
5.
Nun kann man Wetten abschließen, wann denn die Preissenkungen kommen - ich tippe auf einen Zeitraum von ca. einem Monat vor den Wahlen.
Und ich tippe auf Senkungen von ~ 10 %, gestaffelt natürlich, damit es nicht zu viel Gewinneinbußen gibt.
Die Frage danach ist, wie sich diese einseitige Orientierung auf fossile Energien mittel- und langfristig für die USA auswirkt. China als Gegenbeispiel stellt ja massiv auf regenerative Energien um, hat sich da inzwischen global zum Marktführer entwickelt (auch was das "drumrum" wie Batterien oder E-Autos betrifft) und die Abhängigkeiten von Importen fossiler Energiequellen massiv reduziert.
Die USA sind dagegen dabei, diesen Zug zu verpassen und zu einem Industriemuseum zu werden - frei nach dem Motto "es lebe die Dampflok", damit die Kohlenkumpel in den USA wieder eine Zukunft haben.
Trumps Anti-Ökostrom macht USA zum größten Verlierer des Iran-Kriegs
Zitat:Sichtbarste Erinnerung an Sorgenun muss man einige Dinge konzidieren:
Hohe Spritpreise werden Trump gefährlich
21.03.2026, 06:13 Uhr
Selbst bei einem baldigen Kriegsende im Iran könnten Benzin und Diesel noch lange teuer bleiben. Das birgt ein erhebliches Risiko für die Republikaner bei den bevorstehenden Zwischenwahlen. Denn die Zahlen sprechen gegen Trumps Ölpreis-Prognose.
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1.
Die USA sind zwar theoretisch (drill baby drill) von Öl- und Gasimporten unabhängig - wenn aber eine Ware knapp wird, weil die Nachfrage insgesamt höher ist als das Angebot - dann steigen auch die Preise dort, wo (noch?) genug Vorräte vorhanden sind.
2.
Mit knapper werdendem Angebot auf dem Markt können die Inhaber der Ware, also vor allem die Öl-Multis, noch höhere Preise und darin enthalten eine höhere Gewinnmarge fordern.
3.
Sämtliche Aktionen im Kontext mit der Öl- und Gaswirtschaft (auch die US-Angriffe in Nigeria, Venezuela und dem Iran oder der Boykott nachhaltiger Energien wie der Windkraft durch Donald den Leibhaftigen) haben den US-Öl-Multis geholfen, die eigenen Gewinne zu erhöhen - und die Abhängigkeit der USA von der Öl-Wirtschaft zu erhalten.
4.
Wenn die US-Ölmultis diese Geldquelle beibehalten wollen, dann müssen sie daran interessiert sein, Donald im Amt zu halten. Das könnte dadurch passieren, dass vor den Zwischenwahlen die Preise an den Zapfsäulen deutlich gesenkt werden.
Deutlich und rechtzeitig genug, um die Wahlen zu beeinflussen - aber nicht zu früh und nicht zu groß, um die Gewinnmargen nicht zu sehr zu belasten (und damit die niedrigen Preise nicht zum Gewohnheitseffekt werden).
5.
Nun kann man Wetten abschließen, wann denn die Preissenkungen kommen - ich tippe auf einen Zeitraum von ca. einem Monat vor den Wahlen.
Und ich tippe auf Senkungen von ~ 10 %, gestaffelt natürlich, damit es nicht zu viel Gewinneinbußen gibt.
Die Frage danach ist, wie sich diese einseitige Orientierung auf fossile Energien mittel- und langfristig für die USA auswirkt. China als Gegenbeispiel stellt ja massiv auf regenerative Energien um, hat sich da inzwischen global zum Marktführer entwickelt (auch was das "drumrum" wie Batterien oder E-Autos betrifft) und die Abhängigkeiten von Importen fossiler Energiequellen massiv reduziert.
Die USA sind dagegen dabei, diesen Zug zu verpassen und zu einem Industriemuseum zu werden - frei nach dem Motto "es lebe die Dampflok", damit die Kohlenkumpel in den USA wieder eine Zukunft haben.
Trumps Anti-Ökostrom macht USA zum größten Verlierer des Iran-Kriegs
