19.03.2026, 23:59
(19.03.2026, 22:26)Broensen schrieb: Mal komplett abgesehen von persönlichen Vorstellungen, Flottenstruktur, potentieller BMD-Bedrohung, Rüstungssouveränität etc. kann man doch eigentlich eine mehr oder weniger konsensuale Untergrenze für die Bewaffnung einer U-Jagd-Fregatte im Bereich vergleichbar der F123B festhalten:
- Hauptgeschütz
- 2xNebengeschütz
- 8xAShM
- 32-64xESSM o.ä.
- 2xRAM
Alles darüber ist für eine A200 Wunschdenken, alles darunter ist schlechter Kompromiss. Und ich habe die Vermutung, dass es seitens der Marine da jetzt keinen schlechten Kompromiss dieser Art geben wird und man diese Grundbewaffnung nicht zugunsten eines schnellen Zulaufs unterschreiten wird.
Prinzipiell trifft das den Nagel ziemlich auf den Kopf. Es ist aber so dass das geringfügig darunter oder darüber bzw. die genaue Ausgestaltung die Schiffe massiv verschlechtern oder verbessern. Je nachdem sprechen wir über sehr unterschiedlich potente Schiffe.
Ein Beispiel:
- 127 mm
- 1 x 30 mm
- 64 ESSM
- 1 RAM
- 8 RBS15
Zweites Beispiel:
- 76 oder 57 mm
- 2 x 30 mm
- Perspektivisch 24 ESSM (Quad), 12 SLX (Dual), 4 Torpedoflugkörper
- 2 RAM
- 16 RBS15
- 2x3 Leichtgewichtstorpedos
Das sind vermutlich die extremen. Man wird irgendwo dazwischen landen. Die Anmerkung von Helios bezüglich Gewicht gibt Hoffnung dass das 127er ggf. wegen des Gewichts verworfen wird. Das macht die 16 Seezielflugkörper aber auch unwahrscheinlicher - welche aber auch nicht die höchste Relevanz haben.
