19.03.2026, 17:44
Belgische Beamte und Soldaten erhalten eine eigene, gegen Spionage gesicherte App
RTBF (französisch)
Gestern um 08:43 Uhr • 1 Min.
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Die Behörden haben mit der Einführung der Regierungs-App „Beam“ begonnen, die von rund 750.000 Beamten und Soldaten als Ersatz für gängige Messaging-Apps genutzt werden soll, wie am Mittwoch in „Het Nieuwsblad“ zu lesen ist.
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Von der Redaktion mit Belga
© Getty Images / Symbolbild
Die flämische Tageszeitung berichtet, dass Beamte bisher WhatsApp oder andere bekannte Apps nutzten, um neben privaten Nachrichten auch arbeitsbezogene Mitteilungen zu versenden.
Dies barg jedoch Risiken: WhatsApp kann bei Bedarf von den US-Behörden eingesehen werden, und es gibt Spionagesoftware, die ursprünglich von den Israelis entwickelt wurde, mittlerweile aber von allen großen Ländern genutzt wird und in der Lage ist, verschiedene Messaging-Apps zu hacken.
Vorteile von Beam
Die neue App „Beam“ beseitigt diese Sicherheitslücken.
Das staatliche Unternehmen BSC hat das System mehrere Wochen lang ethischen Hackern und Cybersicherheitsfirmen zur Prüfung vorgelegt, ohne Erfolg.
Die App konnte nicht gehackt werden. Da es sich um eine geschlossene App mit einer begrenzten und bekannten Teilnehmerzahl handelt, sind die Nutzer keinem Phishing ausgesetzt. Nur Personen mit einer gültigen E-Mail-Adresse der Regierung haben Zugriff darauf.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Daten werden nicht auf ausländischen Servern gespeichert, sondern in Rechenzentren im Inland. „Seit letzter Woche wird Beam von Angehörigen der Verteidigung, der Nachrichtendienste und der öffentlichen Verwaltung genutzt. Das Ziel ist es, die App ab nächster Woche schrittweise einzuführen, damit letztendlich alle Beamten sie für ihre berufliche Kommunikation nutzen können“, erklärt Brandon De Waele, Direktor von BSC.
Auch die Beamten der Regionen und Gemeinschaften werden auf Beam umsteigen.
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Die Behörden haben mit der Einführung der Regierungs-App „Beam“ begonnen, die von rund 750.000 Beamten und Soldaten als Ersatz für gängige Messaging-Apps genutzt werden soll, wie am Mittwoch in „Het Nieuwsblad“ zu lesen ist.
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© Getty Images / Symbolbild
Die flämische Tageszeitung berichtet, dass Beamte bisher WhatsApp oder andere bekannte Apps nutzten, um neben privaten Nachrichten auch arbeitsbezogene Mitteilungen zu versenden.
Dies barg jedoch Risiken: WhatsApp kann bei Bedarf von den US-Behörden eingesehen werden, und es gibt Spionagesoftware, die ursprünglich von den Israelis entwickelt wurde, mittlerweile aber von allen großen Ländern genutzt wird und in der Lage ist, verschiedene Messaging-Apps zu hacken.
Vorteile von Beam
Die neue App „Beam“ beseitigt diese Sicherheitslücken.
Das staatliche Unternehmen BSC hat das System mehrere Wochen lang ethischen Hackern und Cybersicherheitsfirmen zur Prüfung vorgelegt, ohne Erfolg.
Die App konnte nicht gehackt werden. Da es sich um eine geschlossene App mit einer begrenzten und bekannten Teilnehmerzahl handelt, sind die Nutzer keinem Phishing ausgesetzt. Nur Personen mit einer gültigen E-Mail-Adresse der Regierung haben Zugriff darauf.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Daten werden nicht auf ausländischen Servern gespeichert, sondern in Rechenzentren im Inland. „Seit letzter Woche wird Beam von Angehörigen der Verteidigung, der Nachrichtendienste und der öffentlichen Verwaltung genutzt. Das Ziel ist es, die App ab nächster Woche schrittweise einzuführen, damit letztendlich alle Beamten sie für ihre berufliche Kommunikation nutzen können“, erklärt Brandon De Waele, Direktor von BSC.
Auch die Beamten der Regionen und Gemeinschaften werden auf Beam umsteigen.
