19.03.2026, 09:39
Frank353:
Wenn ich Verhandlungen durch meine Angriffe erschwere, können die lieben Freunde und Verbündeten nicht meine eigentlichen Kriegsziele durch Verhandlungen behindern oder verhindern. Wenn ich die Verhandlungspartner töte und jüngere, radikalere Kräfte an die Macht bringe, sabotiere ich damit ein frühzeitiges (zu frühes) Kriegsende. Israel hat hier viel von 2006 gelernt, wo man von den lieben Freunden und Verbündeten genau dann zum Friedensschluss de facto gezwungen wurde, als man dabei war zu siegen. Also Schritt 1: die Verhandlungen torpedieren (bombardieren), indem man die entsprechenden Verhandlungspartner gezielt jagt und tötet. Zudem versetzt man so den Gegner in einen Zustand, in welchem er aufgrund laufender Tötungen der Führungsspitzen schon von selbst nicht mehr weiter verhandeln will. Man kann so also den Krieg verlängern, was hier das primäre Ziel ist.
Desweiteren ist das primäre Ziel der Israelis vor allem anderen ein Bürgerkrieg im Iran. Das Regime soll im Idealfall nicht fallen, sondern das Land gespalten werden und die Iraner damit beschäftigt werden, sich gegenseitig zu hunderttausenden abzuschlachten. Ein Failed State Iran mit Bürgerkrieg wäre für Israel der Optimalzustand, weil der Iran damit für lange Zeit vollständig neutralisiert wäre. Dafür benötigt man besagtes Chaos und muss entsprechende Zustände herbei führen. Denn übersteht das Regime, hat man nur den Rasen gemäht, graben die Iraner tiefer und an mehr Orten, und wird das nächste Rasenmähen mühsamer. Entsteht stattdessen ein völlig anderer Staat, ist dieser nicht mit Sicherheit Israelfreundlich und man steht etwaig vor dem gleichen Problem, oder sogar noch einem größeren Problem, weil die lieben Freunde und Verbündeten des Wertewestens dann einen solchen "neuen" Iran mit Wohltaten, Ende der Sanktionen usw. massiv stärken würden. Er wäre also noch stärker als der aktuelle Iran.
Die primäre israelische Sicherheitsstrategie ist es aber zur Zeit eindeutig, alle möglichen Gegner in der Region militärisch so weit wie möglich zu schwächen, zu neutralisieren und die Frequenz des Rasenmähens zu verlangsamen und im Idealfall Gegner langfristig zu schwächen, zu neutralisierern und damit eine zunehmende eigene Großmachtstellung in der Region aufzubauen. Und dafür muss der Iran zerstört werden. Was Israel in der dafür notwendigen Form nicht selbst tun darf, weil die lieben Freunde und Verbündeten des Wertewestens hier etwas dagegen haben, also muß man die Iraner in eine Situation bringen, in der sie das selbst erledigen. Kostet auch gleich viel weniger. Für Israel. Und der Rest interessiert ja nicht, da es Israel und Israel allein heißt.
Wenn ich Verhandlungen durch meine Angriffe erschwere, können die lieben Freunde und Verbündeten nicht meine eigentlichen Kriegsziele durch Verhandlungen behindern oder verhindern. Wenn ich die Verhandlungspartner töte und jüngere, radikalere Kräfte an die Macht bringe, sabotiere ich damit ein frühzeitiges (zu frühes) Kriegsende. Israel hat hier viel von 2006 gelernt, wo man von den lieben Freunden und Verbündeten genau dann zum Friedensschluss de facto gezwungen wurde, als man dabei war zu siegen. Also Schritt 1: die Verhandlungen torpedieren (bombardieren), indem man die entsprechenden Verhandlungspartner gezielt jagt und tötet. Zudem versetzt man so den Gegner in einen Zustand, in welchem er aufgrund laufender Tötungen der Führungsspitzen schon von selbst nicht mehr weiter verhandeln will. Man kann so also den Krieg verlängern, was hier das primäre Ziel ist.
Desweiteren ist das primäre Ziel der Israelis vor allem anderen ein Bürgerkrieg im Iran. Das Regime soll im Idealfall nicht fallen, sondern das Land gespalten werden und die Iraner damit beschäftigt werden, sich gegenseitig zu hunderttausenden abzuschlachten. Ein Failed State Iran mit Bürgerkrieg wäre für Israel der Optimalzustand, weil der Iran damit für lange Zeit vollständig neutralisiert wäre. Dafür benötigt man besagtes Chaos und muss entsprechende Zustände herbei führen. Denn übersteht das Regime, hat man nur den Rasen gemäht, graben die Iraner tiefer und an mehr Orten, und wird das nächste Rasenmähen mühsamer. Entsteht stattdessen ein völlig anderer Staat, ist dieser nicht mit Sicherheit Israelfreundlich und man steht etwaig vor dem gleichen Problem, oder sogar noch einem größeren Problem, weil die lieben Freunde und Verbündeten des Wertewestens dann einen solchen "neuen" Iran mit Wohltaten, Ende der Sanktionen usw. massiv stärken würden. Er wäre also noch stärker als der aktuelle Iran.
Die primäre israelische Sicherheitsstrategie ist es aber zur Zeit eindeutig, alle möglichen Gegner in der Region militärisch so weit wie möglich zu schwächen, zu neutralisieren und die Frequenz des Rasenmähens zu verlangsamen und im Idealfall Gegner langfristig zu schwächen, zu neutralisierern und damit eine zunehmende eigene Großmachtstellung in der Region aufzubauen. Und dafür muss der Iran zerstört werden. Was Israel in der dafür notwendigen Form nicht selbst tun darf, weil die lieben Freunde und Verbündeten des Wertewestens hier etwas dagegen haben, also muß man die Iraner in eine Situation bringen, in der sie das selbst erledigen. Kostet auch gleich viel weniger. Für Israel. Und der Rest interessiert ja nicht, da es Israel und Israel allein heißt.
