18.03.2026, 02:40
Mal im Ernst … Donald Trumps Volten der letzten Tage zeigen doch, dass der Mann keine Ahnung von Geostrategie hat, oder auch nur ansatzweise begreift, dass die Sprache der Macht nur spricht, wer auch so verstanden wird, wie er verstanden werden wollte.
Es ist für mich nahezu unfassbar, wie diese Regierung (und ihre Anhänger) ernsthaft glauben können, die USA würden respektiert. Gefürchtet, freilich, von kriselnden Regimes à la Venezuala und Iran. Aber respektiert? Unter Trump sind die USA für Rivalen wie Verbündete vor allem ein Ärgernis.
Erst verkündet er vollmundig den Sieg über den Iran, während seine Alliierten immer mehr Treffer abkriegen.
Dann jammert er über die Briten, die ihm nicht helfen wollten, obwohl er ja verkündet hat, keine Hilfe zu brauchen.
Dann geschieht das, wovor ihn seine eigenen Generäle gewarnt haben: Die Straße von Hormus gerät zum Nadelöhr.
Dann ruft er, der den Krieg begonnen hat und schon gewonnen haben will, sogar den strategischen Rivalen China um Hilfe, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Nachdem er die Öl-Sanktionen gegen Russland außer Kraft gesetzt hat, wohlgemerkt, vor lauter Furcht vor seinen Wählern, wodurch er die Interessen seiner engsten Verbündeten beschädigt.
Die Chinesen winken natürlich ab. Dann ruft Trump die Europäer zur Hilfe—er, der dieser Tage andauernd betont, Amerika brauche gar keine Verbündeten. Und spielt Rumpelstilzchen, als er erfahren muss, dass die verschnupften Europäer keine Lust haben, die nächste Suppe auszulöffeln, die Amerika ihnen eingebrockt hat.
Man stelle sich vor, wie anstrengend es sein muss, auf der Weltbühne mit diesem Riesenbaby zu verhandeln.
Da sitze ich ja lieber an Wladimir Putins langem Tisch, als dass ich mir diesen Quatsch antue. Jeden Morgen aufstehen, und erst mal gebrieft werden, welche Kehrtwende er jetzt wieder hingelegt, welchen Hirnfurz er jetzt wieder von sich gelassen hat. Um Gottes willen. Als deutscher Außenpolitiker würde ich wahrscheinlich in Tagträumen versinken, wie ich verkünde, dass wir uns selbstverständlich an einer Marine-Mission beteiligen, vorausgesetzt, die USA erklären sich bereit, alle Flüchtlinge aufzunehmen, die ihre nächste Intervention im Nahen Osten auf die große Reise gen Westen getrieben hat.
Einfach nur, um zu erleben, wie Trump dann aus der Wäsche guckt.
Das Schlimme ist: Es bringt nichts, aber eigentlich müsste man mit Trump genau so umgehen.
Es ist für mich nahezu unfassbar, wie diese Regierung (und ihre Anhänger) ernsthaft glauben können, die USA würden respektiert. Gefürchtet, freilich, von kriselnden Regimes à la Venezuala und Iran. Aber respektiert? Unter Trump sind die USA für Rivalen wie Verbündete vor allem ein Ärgernis.
Erst verkündet er vollmundig den Sieg über den Iran, während seine Alliierten immer mehr Treffer abkriegen.
Dann jammert er über die Briten, die ihm nicht helfen wollten, obwohl er ja verkündet hat, keine Hilfe zu brauchen.
Dann geschieht das, wovor ihn seine eigenen Generäle gewarnt haben: Die Straße von Hormus gerät zum Nadelöhr.
Dann ruft er, der den Krieg begonnen hat und schon gewonnen haben will, sogar den strategischen Rivalen China um Hilfe, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Nachdem er die Öl-Sanktionen gegen Russland außer Kraft gesetzt hat, wohlgemerkt, vor lauter Furcht vor seinen Wählern, wodurch er die Interessen seiner engsten Verbündeten beschädigt.
Die Chinesen winken natürlich ab. Dann ruft Trump die Europäer zur Hilfe—er, der dieser Tage andauernd betont, Amerika brauche gar keine Verbündeten. Und spielt Rumpelstilzchen, als er erfahren muss, dass die verschnupften Europäer keine Lust haben, die nächste Suppe auszulöffeln, die Amerika ihnen eingebrockt hat.
Man stelle sich vor, wie anstrengend es sein muss, auf der Weltbühne mit diesem Riesenbaby zu verhandeln.
Da sitze ich ja lieber an Wladimir Putins langem Tisch, als dass ich mir diesen Quatsch antue. Jeden Morgen aufstehen, und erst mal gebrieft werden, welche Kehrtwende er jetzt wieder hingelegt, welchen Hirnfurz er jetzt wieder von sich gelassen hat. Um Gottes willen. Als deutscher Außenpolitiker würde ich wahrscheinlich in Tagträumen versinken, wie ich verkünde, dass wir uns selbstverständlich an einer Marine-Mission beteiligen, vorausgesetzt, die USA erklären sich bereit, alle Flüchtlinge aufzunehmen, die ihre nächste Intervention im Nahen Osten auf die große Reise gen Westen getrieben hat.
Einfach nur, um zu erleben, wie Trump dann aus der Wäsche guckt.
Das Schlimme ist: Es bringt nichts, aber eigentlich müsste man mit Trump genau so umgehen.
