US-Zollkrieg und weltweites Börsenbeben
#58
(17.03.2026, 22:56)Kongo Erich schrieb: was ich angesichts des Donald'schen Zollwahnsinns hier schon immer verbreite, wird wieder einmal bestätigt:
„Eines muss allen klar sein: Protektionismus kostet Wohlstand“
oder umgekehrt:
je weniger Protektionismus, und je mehr Freihandelsabkommen, desto höher der Wohlstand in den beteiligten Staaten

naja, das kommt auf die Rahmenbedingungen an. Wenn es ein erhebliches Ungleichgewicht bei den Produktionskosten und Löhnen gibt, wird durch Freihandel sich ein neues Gleichgewicht ausbilden: Unternehmen in Land A schliessen oder wandern ab, Unternehmen im zahlenmässig viel grösserem Land B wachsen. Das wird dann zu einem Problem, wenn Land A Schuldscheine ausgibt, die das Land B aufkauft. Land A kauft weiterhin bei Land B ein, jedoch gibt es als Gegenwert nur Schulden. Gleichzeitig wird die Unternehmenskultur in Land A ausgehöhlt, da man in Land A nicht auf den gewohnten Lebensstandard verzichten und die niedrigen Löhne von Land B zahlen kann, auch erlauben Dinge wie Copyright, Markenrecht usw. kein massenhaftes Copy-Paste von Industrieprodukten. Auf Pump und mit uneingeschränktem Zugang zu Billigmärkten lässt es sich gut leben und man kann es dann auch "Wohlstand" nennen. Nachhaltig ist es nicht.

https://www.us-debt-clock.com/
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RE: US-Zollkrieg und weltweites Börsenbeben - von Zardo - 17.03.2026, 23:10

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