16.03.2026, 14:00
(16.03.2026, 13:05)muck schrieb: Man wird argumentieren können, dass Israel auf iranische Angriffe reagiert. Trotzdem argumentiert derzeit eine Gegenseite, und ebenfalls ausgehend von gewichtigen Argumenten, dass zwischen den einzelnen Schlagabtauschen ein zu großer zeitlicher und objektiver Abstand liegt, als dass man von einer israelischen Reaktion sprechen könnte.
Das ist mir persönlich deutlich zu konstruiert. Ich sehe so etwas durchaus ein, wenn ein sehr langer Zeitraum vorliegt, also im Bereich 10 Jahre. Hier aber reden wir von von einem viel kürzeren Zeitraum, in dem es auch immer wieder zu Angriffen kam. Hinzu kommt, so einen Angriff für Israel zu planen und sich darauf vorzubereiten braucht auch Zeit. Munition z.B. braucht teils durchaus Jahre um in ausreichenden Mengen produziert zu werden.
(16.03.2026, 13:05)muck schrieb: Sich mit Absolutheit festlegen zu wollen, ist nicht seriös und eher politisches Statement als rechtlich begründbar. Es bestehen erhebliche Abgrenzungs- und Definitionsschwierigkeiten, nicht zuletzt mangels einer soliden Basis an Rechtssprechung zur Problematik der Präventivkriege. Von Gewissheit würde ich erst sprechen, wenn sich ein internationales Gericht mit dem Fall befasst oder der Sicherheitsrat die eine oder die andere Seite verurteilt hat.
Richtig, das gilt aber auch für die Gegenseite. Selbst wenn ein internationales Gericht das macht, sagt das nichts aus. Dieses Gericht müsste von allen Parteien vorbehaltlos anerkannt sein, also nicht nur formal, weil man z.B. Mitglied der UN ist.
(16.03.2026, 13:27)Kongo Erich schrieb: ok, einverstanden = alles zurück auf Anfang und zum UN-Teilungsplan von 1947:[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...de.svg.png]
Quelle: Wikipedia
Was hat das genau mit dem Iran zu tun?
