15.03.2026, 21:25
(15.03.2026, 18:26)Kul14 schrieb: Ein neuronales Netzt arbeitet tatsächlich anders. Da wird nichts vergleichen. Die Inputdaten werden durch das Netz gejagt und am ende hat man ein Ergebnis. Die Knoten werden beim Training so "konfiguriert" das am ende ein "richtiges" Ergebnis herauskommt. Eine Datenbank ist nicht nötig. Theoretisch befindet sich das Wissen in dem Modell, was man aber aktuell als Blackbox ansieht. In Klartext/Quellcode liegt es nie vor, denn das versteht ein Computer nicht. Also das der Feind da ein USB Kabel anschließt und sofort alle Daten hat, das weiß man schon zu verhindern. Die Gefahr das jemand erkennt wie sich das System verhält ist natürlich immer gegeben.
Guter Punkt, Gegenfrage: Wie schützt du das Wissen im neuronalen Netzwerk?
Antwort aus meiner Sicht: Gar nicht. Der Gegner muss dann nur in das neuronale Netzwerk seine akustischen Signaturen einspeisen und bekommt als Klartext-Antwort dann geliefert, was in diesem Fall die Deutsche Marine sehen würde. Das ist ein einfacher "Brute Force" Ansatz, denn das neuronale Netzwerk an sich weiß überhaupt nicht, wer es gerade anfragt. Das verlässt sich auf die abgesicherte Umgebung, in der es laufen sollte.
Wo das neuronale Netzwerk sinnvoll wäre im (XL-)UVV, ist der Anwendungsfall, in dem es erstmal alles ausfiltert was gesichert "zivil" ist und somit nur das weitergemeldet wird, was auch von militärischem Interesse ist. Damit sinkt der Bandbreitenbedarf massiv, das neuronale Netzwerk enthält keine sicherheitsrelevanten Daten und es besteht kein Risiko, wenn mal ein (XL-)UUV im falschen Hafen auftaucht.
