14.03.2026, 19:05
anscheinend hatte Donald dieses Szenario gar nicht auf dem Schirm - und dafür, dass "der Sachstand militärisch einfach zu bilanzieren ist" gibt es immer wieder neue Nachrichten, die einen grübeln lassen:
Ich nehme mal den Iran-Krieg im Liveticker von n-tv:
Anscheinend läuft da auch nicht alles so, wie diejenigen, die den Iran überfallen haben, sich das vorstellen. Der Iran hat offenbar die Möglichkeit, gezielt für einzelne Schiffe die Durchfahrt zu sperren oder zu ermöglichen, während die Angreifer nicht die Möglichkeit haben, eine Durchfahrt zu erzwingen und - offensichtlich planlos - nach Verbündeten zur Gewährleistung der Passage suchen (gleiche Quelle)
Insbesondere der Aufruf an China wirkt da schon sehr hilflos für die "inzwischen wohl Möchtegern-Supermacht aus Nordamerika".
Der ntv-US-Korrespondent Peter Kleim erklärt dann auch, welche Entwicklungen sich anbahnen und erläutert die "absolute Konzeptlosigkeit" des US-Präsidenten: Washington könnte die Reaktion Teherans deutlich unterschätzt haben.
(10.03.2026, 12:52)Nightwatch schrieb: ... Der Iran ist verteidigungsunfähig ...Dafür heizt der Iran aber ziemlich ein.
Ich nehme mal den Iran-Krieg im Liveticker von n-tv:
Zitat: ...und weil ich gerade beim Thema Schifffahrt bin:
+++ 05:59 Angriff auf US-Botschaft in Bagdad +++
Bei einem Raketenangriff auf die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist das Botschaftsgebäude getroffen worden. ...
+++ 06:20 Trump sieht Iran "vollständig besiegt" +++
Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, ....
+++ 07:04 Trump veröffentlicht Video, das offenbar Angriffe auf die iranische Insel Kharg zeigt +++
US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Online-Plattform Truth Social ein Video veröffentlicht, das offenbar einen Angriff der USA auf die iranische Ölexport-Insel Kharg zeigt. ...
+++ 07:34 Iran droht mit Vergeltung der US-Angriffe auf seine Öl- und Energieinfrastruktur +++
Irans Streitkräfte haben auf den US-Angriff auf die Insel Kharg mit der Aussage reagiert, dass jeder Angriff auf die Öl- und Energieinfrastruktur des Landes zu Angriffen auf Anlagen von Ölkonzernen führen würde, die mit den Vereinigten Staaten in der Region zusammenarbeiten. ...
+++ 10:48 Revolutionsgarden erklären US-Einrichtungen in VAE zu legitimen Zielen +++
Die Revolutionsgarden im Iran erklären Berichten iranischer Staatsmedien zufolge US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu legitimen Zielen ihrer Angriffe. ...
+++ 11:17 Feuer im Emirat Fudschaira durch herabstürzende Drohnentrümmer +++
Im Emirat Fudschaira ist durch das Herabfallen von Trümmerteilen einer abgefangenen Drohne ein Brand ausgebrochen. ... (die Trümmerteile sind anscheinend schon sehr zielgerichtet herabgestürzt)
+++ 12:37 Iran kündigt den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an +++
Der Iran kündigt den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an. Die Streitkräfte würden ballistische Raketen und andere Raketentypen mit größerer Zerstörungskraft und höherer Präzision verwenden, ...
+++ 14:00 Berichte: Flugabwehr an US-Botschaft im Irak angegriffen +++
Ein Flugabwehrsystem an der US-Botschaft im Irak ist Medienberichten zufolge von einer Rakete getroffen worden. Nach dem Angriff vom Morgen gab es irakischen Medienberichten zufolge einen Brand an dem Botschaftsgebäude (Eintrag 05:59 Uhr). ....
+++ 17:19 Teheran rät der Bevölkerung der Emirate, Gebiete um Häfen zu verlassen +++
Der Iran warnt die Zivilbevölkerung in den Vereinigten Arabischen Emiraten erneut und fordert sie auf, sich von den wichtigsten Häfen des Landes fernzuhalten.
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Anscheinend läuft da auch nicht alles so, wie diejenigen, die den Iran überfallen haben, sich das vorstellen. Der Iran hat offenbar die Möglichkeit, gezielt für einzelne Schiffe die Durchfahrt zu sperren oder zu ermöglichen, während die Angreifer nicht die Möglichkeit haben, eine Durchfahrt zu erzwingen und - offensichtlich planlos - nach Verbündeten zur Gewährleistung der Passage suchen (gleiche Quelle)
Zitat: ...Wieso sollten "China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder" Schiffe entsenden, wenn sie auf anderen Weg durch diplomatische Abstimmung mit dem Iran die Passage für ihre Schiffe auch erreichen können?
+++ 11:53 Iran lässt indische Schiffe in Straße von Hormus passieren +++
Der Iran hat eine Ausnahme von seiner Blockade der Straße von Hormus gemacht und einigen indischen Schiffen die Durchfahrt erlaubt.
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+++ 13:45 Indien dringt auf sichere Passage auch seiner restlichen Schiffe im Golf +++
Nach der Freigabe der Straße von Hormus für zwei indische Schiffe durch den Iran dringt die Regierung in Neu-Delhi auf die sichere Passage auch der übrigen Schiffe unter indischer Flagge im Persischen Golf. 22 solche Schiffe lägen noch westlich der Straße von Hormus, teilt die indische Regierung mit. Unter ihnen seien vier Öl- und sieben Gastanker. Die Meerenge vor der iranischen Küste verbindet den Persischen Golf und den Golf von Oman, durch den der Schiffsverkehr auch nach Asien geht. Durch den Krieg ist er praktisch zum Erliegen gekommen. Der Iran hat jedoch die indischen Gastanker "Shivalik" und "Nanda Devi" passieren lassen (Eintrag 11:53 Uhr). Beide hätten 92.000 Tonnen Flüssiggas (LPG) geladen, teilt die indische Regierung weiter mit.
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+++ 16:26 Trump fordert mehr Kriegsschiffe in der Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus. "Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, werden gemeinsam mit den USA Kriegsschiffe entsenden, um die Straße offen und sicher zu halten", schrieb Trump bei Truth Social. Er hofft demnach darauf, dass auch "China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder" Schiffe entsenden. Am Freitag hatte Trump angekündigt, die US-Marine werde "sehr bald" damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.
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Insbesondere der Aufruf an China wirkt da schon sehr hilflos für die "inzwischen wohl Möchtegern-Supermacht aus Nordamerika".
Der ntv-US-Korrespondent Peter Kleim erklärt dann auch, welche Entwicklungen sich anbahnen und erläutert die "absolute Konzeptlosigkeit" des US-Präsidenten: Washington könnte die Reaktion Teherans deutlich unterschätzt haben.
