14.03.2026, 15:00
Werter Nightwatch:
Dass das nicht neu ist ist mir schon klar, zumal die Israelis das auch schon letztes Jahr praktiziert haben und 2024 Vegetation mit weißem Phosphor in Brand gesteckt haben usw.
Ich halte das dennoch in Wahrheit für eine größere Baustelle, weil solche Methoden der Umweltkriegsführung hier nur dazu dienen, die Zivilbevölkerung in anderen Ländern zu vertreiben und die Gebiete damit ethnisch zu säubern, da das ganze Sicherheitsargument nur vorgeschoben sein kann, weil die beseitigte Vegetation schlicht und einfach keinen wirklichen Sichtschutz darstellt. Sie ist taktisch irrelevant. Folglicherweise wird hier eine scheinbare "taktische" Maßnahme als Mittel der strategischen Kriegsführung verwendet, um mittels solcher Umweltkriegsführung politisch-strategische Ziele zu erreichen.
Die systematische Vernichtung der Lebensgrundlagen der Zivilbevölkerung stellt jedoch astrein ein Kriegsverbrechen dar. Solche Kriegsverbrechen als irrelevant zu bezeichnen weil es "größere Baustellen" gäbe, halte ich für eine bewusste Verzerrung. Und ich halte das israelische Vorgehen hier für eine der vielfältigen Methoden des schleichenden Völkermordes, mit dem Israel seinen "Lebensraum" ausweiten will (ich schreibe das ganz bewusst so).
Ergänzend zu folgendem:
Exakt so ist es. Krieg bedeutet fortwährendes Versagen, von beiden Seiten. Die Seite die weniger versagt gewinnt. Man kann sich das nicht vorstellen, bis man es selbst einmal gesehen hat. Man stellt sich das alles ganz großartig vor, von immens fähigen und kompetenten Führungskräften geleitet, tatsächlich aber stümpern alle in unfassbar unfähiger Art und Weise vor sich hin. Es geht nämlich gar nicht anders, weil die Komplexität und die Dynamik nicht händelbar sind.
Was wir hier nun sehen, und da hat Nightwatch schlicht und einfach recht, ist ein beispielloses Versagen des Iran. Die militärische Leistung des Iran liegt weit weit unter dem was möglich wäre / gewesen wäre.
Das schadet aber auch nicht und kostet nicht viel. Und ballistische Raketen können abgefangen werden, die Insel gedeckt werden, die Schäden begrenzt sein. Zudem ist die Insel nicht besetzbar, wenn man sie massiv vermint hat. Weil man sie dann schlicht und einfach mit den feindlichen Truppen in die Luft jagen kann. Entsprechend stellt sie für den Feind keine gewinnbare Verhandlungsmasse dar.
Primär sind sie inkompetent. Selbst das Atomprogramm hätten sie so gestalten können, dass sie es erfolgreich zu Ende hätten führen können. Und mit wem was sie hatten, hätten sie sehr viel mehr Schaden anrichten können. Stattdessen haben sie ziemlich beschränkt reagiert.
Insgesamt war ihre ganze politische Strategie seit vielen Jahren völlig falsch und irrational und verblendet, wenn sie tatsächlich hätten siegen wollen. Folglicherweise ist ihr handeln entweder: 1. irrational oder 2. dumm und verblendet. oder 3. beides. ich tippe auf letzteres.
Zitat:Weiß jetzt nicht ob wir über die taktische Relevanz von Olivenbäumen bei der gegenseitigen Bespaßung im Westjordanland oder über aktuelle Grenzverläufe auf den syrischen Hochebenen und die Behauptungen irgendwelcher Bauern diskutieren müssen wenn es gerade ein paar geringfügig größere Baustellen gibt.
Die Aktivitäten sind jedenfalls nicht neu, das ging Anfang Februrar zuletzt durch die Medien.
Dass das nicht neu ist ist mir schon klar, zumal die Israelis das auch schon letztes Jahr praktiziert haben und 2024 Vegetation mit weißem Phosphor in Brand gesteckt haben usw.
Ich halte das dennoch in Wahrheit für eine größere Baustelle, weil solche Methoden der Umweltkriegsführung hier nur dazu dienen, die Zivilbevölkerung in anderen Ländern zu vertreiben und die Gebiete damit ethnisch zu säubern, da das ganze Sicherheitsargument nur vorgeschoben sein kann, weil die beseitigte Vegetation schlicht und einfach keinen wirklichen Sichtschutz darstellt. Sie ist taktisch irrelevant. Folglicherweise wird hier eine scheinbare "taktische" Maßnahme als Mittel der strategischen Kriegsführung verwendet, um mittels solcher Umweltkriegsführung politisch-strategische Ziele zu erreichen.
Die systematische Vernichtung der Lebensgrundlagen der Zivilbevölkerung stellt jedoch astrein ein Kriegsverbrechen dar. Solche Kriegsverbrechen als irrelevant zu bezeichnen weil es "größere Baustellen" gäbe, halte ich für eine bewusste Verzerrung. Und ich halte das israelische Vorgehen hier für eine der vielfältigen Methoden des schleichenden Völkermordes, mit dem Israel seinen "Lebensraum" ausweiten will (ich schreibe das ganz bewusst so).
Ergänzend zu folgendem:
Zitat:Wie in den meisten Kriegen werden auf allen Ebenen teils haarsträubende Fehler gemacht.
Exakt so ist es. Krieg bedeutet fortwährendes Versagen, von beiden Seiten. Die Seite die weniger versagt gewinnt. Man kann sich das nicht vorstellen, bis man es selbst einmal gesehen hat. Man stellt sich das alles ganz großartig vor, von immens fähigen und kompetenten Führungskräften geleitet, tatsächlich aber stümpern alle in unfassbar unfähiger Art und Weise vor sich hin. Es geht nämlich gar nicht anders, weil die Komplexität und die Dynamik nicht händelbar sind.
Was wir hier nun sehen, und da hat Nightwatch schlicht und einfach recht, ist ein beispielloses Versagen des Iran. Die militärische Leistung des Iran liegt weit weit unter dem was möglich wäre / gewesen wäre.
Zitat:Ich sehe den Sinn so nicht. Wenn sie Kharg unbedingt in die Luft jagen möchten könnten sie in ihrer Denke auch irgendwelcher ballistischen Raketen draufwerfen oder Dronen einsetzen. Da muss man nicht prophylaktisch verminen.
Das schadet aber auch nicht und kostet nicht viel. Und ballistische Raketen können abgefangen werden, die Insel gedeckt werden, die Schäden begrenzt sein. Zudem ist die Insel nicht besetzbar, wenn man sie massiv vermint hat. Weil man sie dann schlicht und einfach mit den feindlichen Truppen in die Luft jagen kann. Entsprechend stellt sie für den Feind keine gewinnbare Verhandlungsmasse dar.
Zitat:Ihr Ziel ist irrational, ihr handeln nicht. Die Wollen siegen, nicht untergehen.
Primär sind sie inkompetent. Selbst das Atomprogramm hätten sie so gestalten können, dass sie es erfolgreich zu Ende hätten führen können. Und mit wem was sie hatten, hätten sie sehr viel mehr Schaden anrichten können. Stattdessen haben sie ziemlich beschränkt reagiert.
Insgesamt war ihre ganze politische Strategie seit vielen Jahren völlig falsch und irrational und verblendet, wenn sie tatsächlich hätten siegen wollen. Folglicherweise ist ihr handeln entweder: 1. irrational oder 2. dumm und verblendet. oder 3. beides. ich tippe auf letzteres.
