14.03.2026, 13:23
(14.03.2026, 12:20)Quintus Fabius schrieb: Also die gleiche vorgeschobene Behauptung wie im Westjordanland wenn Bulldozer die Olivenbäume der Palästinenser zerstören unter Schutz der Armee und Jubelrufen von Siedlern - Sichtschutz.Ok. Weiß jetzt nicht ob wir über die taktische Relevanz von Olivenbäumen bei der gegenseitigen Bespaßung im Westjordanland oder über aktuelle Grenzverläufe auf den syrischen Hochebenen und die Behauptungen irgendwelcher Bauern diskutieren müssen wenn es gerade ein paar geringfügig größere Baustellen gibt.
Die Felder die ich gesehen habe, hatten nicht sonderlich hohe Feldfrüchte. Die boten praktisch keinerlei Schutz vor Thermalsicht. Eine einfache Drohne mit Thermalsicht und man sähe alles was sich in besagtem Feld bewegt. Dass zudem noch etliche Kilometer von der Grenze entfernt liegt.
Die Aktivitäten sind jedenfalls nicht neu, das ging Anfang Februrar zuletzt durch die Medien.
(14.03.2026, 12:20)Quintus Fabius schrieb: Das wird in russischen Medien so seit Jahren kolportiert. Meiner Meinung nach macht es durchaus Sinn.Im russischen Staatsfernsehen wird gemeinhin viel erzählt.
Wobei mich eine Landung der 82nd Airborne auf Kharg wirklich reizen würde. Das wäre mal eine tatsächlich epische Operatione, die in die Kriegsgeschichte eingehen würde.
Im russischen Staatsfernsehen haben sie gestern zudem breit dargelegt, was für Artillerie-Systeme die Iraner auf dem Festland haben, welche auch alle nach Kharg reichen. Sollte man also nicht die Küste und auch noch ein gutes Stück landeinwärts da alles ausschalten, könnten die Iraner Kharg auch noch durch Artilleriebeschuss von Land aus zerstören. Entsprechende Raketen usw. könnte man in Tunneln entsprechend vorpositioniert haben.
Ich sehe den Sinn so nicht. Wenn sie Kharg unbedingt in die Luft jagen möchten könnten sie in ihrer Denke auch irgendwelcher ballistischen Raketen draufwerfen oder Dronen einsetzen. Da muss man nicht prophylaktisch verminen.
Hinsichtlich Artillerie, die iranische Küste dort ist auch ohne Glyphosat eine einzige Felswüste. Von der Insel bis zum Strand hin sind es schon über 33 km. Wenn sie in irgendeiner Form Gelände als Deckung oder bebautes Gebiet dort nutzen wollen sind wir schnell im Bereich 40 bis 50km. Damit fallen die allermeisten ihrer (Raketen)Artilleriesysteme weg. Ist wesentlich einfacher dafür Theater-Systeme mit größerer Reichweite zu nehmen als hier vom Strand aus wirken zu wollen.
Aber wie gesagt, die brauchen die Insel selbst am allermeisten.
(14.03.2026, 12:20)Quintus Fabius schrieb: Die irrationale Weltuntergangssekte strebt Deals mit "dem Bösen" an?! Wozu? Wo das Ziel so offenkundig die Eliminierung des Regimes und die Herbeiführung eines Bürgerkrieges ist ?!Ihr Ziel ist irrational, ihr handeln nicht. Die Wollen siegen, nicht untergehen.
Und wie schonmal errötert, die Amerikaner wollen sicherlich keinen Bürgerkrieg. Der einzige der aktuell lautstark für die Bombardierung von Kharg trommelt ist übrigens lustigerweise der liberale israelische Oppositionsführer Yair Lapid.
(14.03.2026, 12:45)alphall31 schrieb: Was nur zutrifft wenn man das verbrauchte Material überhaupt nicht ersetzen würde.Die Golfanrainer dürften das verbrauchte Material kaum mehr vollständig ersetzen müssen und können die Wiederbefüllung der Depots über viele Jahre strecken. Der Iraner wird nach dem Krieg in jedem Fall nur noch über einen Bruchteil seiner ursprünglichen Schlagkraft verfügen und nicht mehr die Möglichkeiten haben diese in absehbaren Zeiträumen wiederherzustellen.
Die paar Milliarden die da pro Akteuer in neue Munition fließen fallen überhaupt nicht ins Gewicht.
(14.03.2026, 12:45)alphall31 schrieb: Lagerungs und Wartungskapazitäten sind sowieso vorhanden , man spart also nichts .Natürlich spart man sich die in weitesten Teilen wenn man kein Material mehr hat, dass gelagert und gewartet werden könnte. Nicht bennötigte Einrichtungen werden schlicht geschlossen und die freigewordenen Kräfte anderweitig verwendet bzw. abgebaut.
(14.03.2026, 12:45)alphall31 schrieb: Aber gerade bei Patriot, wo die Produktion von Fk doch sehr überschaubar ist, hab ich nicht bloß mit dem ohnehin schon um ein Mehrfaches des ursprünglichen Preises zu rechnen , dieser steigt zusätzlich noch durch die geringen Produktionszahlen.Die Produktion wird aktuell massiv ausgeweitet und die aktuellen Kosten habe ich ja genannt.
(14.03.2026, 12:45)alphall31 schrieb: Dazu kommt das Länder wie D oder Schweiz zb , welche offene Bestellungen haben so schnell wohl nicht damit rechnen brauchen. Das ist halt so ein Punkt bei Beschaffungen über FMS, war aber auch schon seit Ende letzten Jahres abzusehen.Umso wichtiger, dass gerade für Patriot Produktionskapazitäten in Europa aufgebaut und ausgeweitet werden.
(14.03.2026, 12:45)alphall31 schrieb: Dazu kommt das es keinen großen Bestand an Fk für Patriot gibt, auch nicht in den usa . Auch die usa haben in den letzten 5 Jahren nur 322 Fk beschafft . Insgesamt ist man bei deutlich unter 2000 Fk. Die Ukraine hatte bei Kriegsbeginn nach eigenen Angaben ca 5000 Fk für ihre vorhandenen FLA Systeme.Ja, die amerikanische Munitionsbevoratung ist völlig unzureichend wenn man größere Kriege (gegen die Chinesen) führen möchte. War vor dem Irankrieg so und wird danach nicht anders sein.
