Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten
Die USA sind einer der größten Ölförderer weltweit. Und dennoch treibt der Überfall auf den Iran mit der dadurch ausgelösten Sperrung der Straße von Hormuz die Benzinpreise in den USA in die Höhe.
Warum das so ist erläutert die WELT:
Zitat:Das Öl-Paradox der USA

In den USA wächst die Wut über die steigenden Benzinpreise, für Trump wird die Sache zum Glaubwürdigkeitsproblem. Seine größte Herausforderung: Die USA exportieren weiterhin als größter Ölproduzent der Welt – Grund ist ein hundert Jahre altes Gesetz.
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... vor den Toren der größten Stadt der USA, steht eine der wichtigsten Öl-Raffinerien des Landes. Die Anlage südwestlich von New York ist für die Versorgung der Metropolregion mit seinen mehr als 20 Millionen Einwohnern von entscheidender Bedeutung. Bis zu 258.000 Barrel Rohöl werden hier pro Tag per Schiff angeliefert und verarbeitet, daraus entstehen unter anderem rund 155.000 Barrel Benzin sowie etwa 130.000 Barrel Diesel und Heizöl.
Ein Großteil dieses Rohöls stammt jedoch nicht aus den USA selbst. Viel von dem, was in amerikanischen Raffinerien weiterverarbeitet wird, bringen Tanker aus Ländern wie Kanada, Algerien oder Nigeria an die Ostküste. Das wirkt paradox, denn die USA sind nach wie vor der größte Ölproduzent der Welt, noch vor Saudi-Arabien, Russland und Kanada. Bis zu 19 Millionen Barrel Erdöl werden insgesamt pro Tag gefördert – fast ein Fünftel der globalen Produktion. Und selbst inmitten der durch den Iran-Krieg ausgelösten Öl-Krise exportieren die Vereinigten Staaten weiterhin große Mengen des Rohstoffs in alle Welt.
Trotz Förderrekorden im Inland wird derzeit rund ein Drittel des in den USA verbrauchten Rohöls importiert. Und obwohl nur ein kleiner Teil dieser Importe aus dem Nahen Osten stammt, machen sich die Auswirkungen an der Zapfsäule immer deutlicher bemerkbar. ...
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