14.03.2026, 12:45
Zitat: Aber weiter im Text. Die ganzen Rechnereien was jetzt genau wie teuer ist und was das für die Kriegsführung bedeuten soll scheitern an einem sehr einfachen Punkt: Die Abwehrmittel werden nicht bezahlt, wenn sie verschossen werden sondern wenn sich beschafft werden. Niemand geht heute das Geld aus, „verausgabt sich“ oder erleidet irgendwelche wirtschaftlichen Nöte, wenn er über lange Jahre aufgebaute und finanzierte Abwehrmittel heute verballert. Der Effekt für die Staatskasse ist gleich null bzw. (im überschaubaren Umfang) sogar positiv, weil man sich jede Menge Lagerungs-, Wartungs-, und Entsorgungskosten spart. Natürlich müssen die Arsenale irgendwann auch wieder gefüllt werden. Nur wird das genauso über Jahre geschehen, der Gegner hat sich schließlich auch leergeschossen (zumindest jetzt bezogen auf die Golfanrainer
Was nur zutrifft wenn man das verbrauchte Material überhaupt nicht ersetzen würde. Lagerungs und Wartungskapazitäten sind sowieso vorhanden , man spart also nichts . Aber gerade bei Patriot, wo die Produktion von Fk doch sehr überschaubar ist, hab ich nicht bloß mit dem ohnehin schon um ein Mehrfaches des ursprünglichen Preises zu rechnen , dieser steigt zusätzlich noch durch die geringen Produktionszahlen. Dazu kommt das Länder wie D oder Schweiz zb , welche offene Bestellungen haben so schnell wohl nicht damit rechnen brauchen. Das ist halt so ein Punkt bei Beschaffungen über FMS, war aber auch schon seit Ende letzten Jahres abzusehen.
Dazu kommt das es keinen großen Bestand an Fk für Patriot gibt, auch nicht in den usa . die usa haben in den letzten 5 Jahren nur 322 Fk beschafft . Insgesamt ist man bei deutlich unter 2000 Fk. Die Ukraine hatte bei Kriegsbeginn nach eigenen Angaben ca 5000 Fk für ihre vorhandenen FLA Systeme.
