Vor 6 Stunden
(Gestern, 10:48)Kongo Erich schrieb: Infolge der US-Hegemonialbestrebungen versuchen die stolzen Lateinamerikaner, sich von den USA soweit möglich abzukoppeln. China hatte da schon gewaltige Wirtschaftskontakte aufgebaut. MERCOSUR bietet jetzt auch für uns Europäer die Chance, den Fuß in der Tür zu behalten und diese für uns mehr zu öffnen. Dazu schreibt nun die FR:....das sieht auch die NZZ so:
Zitat:«Amerikas geopolitische Verpflichtungen in Nahost schaffen Lücken, die China ausnutzt», sagt der Lateinamerika-Expertewobei man anmerken sollte, dass die Trump-Administration gerade sehr viel dazu tut und dabei ist, die arabischen Verbündeten am Golf und die Ukraine als Partner zu verlieren.
Donald Trump sollte auf Anreize statt auf Druckmittel setzen, um Lateinamerika enger an sich zu binden, sagt Francisco Urdinez. Auch die EU habe eine Chance, an Einfluss in der Region zu gewinnen.
Chinas tiefe wirtschaftliche Beziehungen mit dem rohstoffreichen Südamerika sind Donald Trump ein Dorn im Auge. Nun will er den historischen Hinterhof der USA wieder für sich gewinnen. Nicht zuletzt, um den Zugang zu Rohstoffen zu sichern. Chinesische Unternehmen spielen als Betreiber der kritischen Infrastruktur mittlerweile eine Schlüsselrolle in Lateinamerika.
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(Gestern, 15:13)KBG32 schrieb: Ein Familienmitglied von mir arbeitet in Costa Rica an einer deutschen Schule und bringt Schülern dort Deutsch bei. Ca. 80 von den Schülern haben letztes Jahr am jährlich stattfindenden Schüleraustausch teilgenommen und haben unter anderem Weimar, Dresden und Berlin besucht und haben mehrere Wochen an den Patenschulen in Bayern und BaWü am Unterricht teilgenommen. Dazu kamen noch Gespräche der Schüler mit Studenten aus Costa Rica, die an der Schule Deutsch gelernt hatten. Die Schüler haben also Ansprechpartner, die ihnen bei einem beabsichtigten Studium in Deutschland Tipps geben können.dazu kann ich selbst nichts sagen.
Wie sieht es denn mit der Ausbildung mittel- und südamerikanischer Militärs in Deutschland bzw. in europäischen Ländern, z.B. Spanien, aus? Mit Pakistanern, Russen, Georgiern, Südkoreaner und einigen anderen Nationen hatte ich in meiner Dienstzeit zu tun.
Allerdings dürfte etwa die Ausbildung und Kooperation im Luftfahrtbereich (Gripen für Brasilien) sehr eng sein. Ebensolches ist für den U-Boot Bau (Brasilien - Frankreich) und die Marine (Übernahme von Schiffen aus europäischen Marinen) zu erwarten. Die bekannten Kooperations- und Übernahmeabkommen klappen nur mit intensiver Zusammenarbeit.
Was Du nun konkret ansprichst sind wohl eher allgemeine Ausbildungsprogramme beim Militär selbst. Möglicherweise findest Du hier mehr Informationen.
Zitat:Kernaufgabe ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung bereits berufserfahrener Offiziere und Offizierinnen aus dem In- und Ausland.
