Vor 5 Stunden
Eine Zwischenbilanz:
Es zeichnet sich immer mehr ab: aus einem angestrebten kurzen Vernichtungsschlag mit der Illusion eines Massenaufstandes im Iran wird ein langer, zäher und teurer Erschöpfungskrieg.
Trump - wankelmütig wie er ist - beginnt zu zaudern. Er hat schon "das Ende ist nah" verkündet und sucht einen Ausweg.
Es zeichnet sich immer mehr ab: aus einem angestrebten kurzen Vernichtungsschlag mit der Illusion eines Massenaufstandes im Iran wird ein langer, zäher und teurer Erschöpfungskrieg.
Zitat:...Weder die USA noch gar Israel können einen solche Krieg noch lange durchhalten. Die Kosten sind schlicht nicht finanzierbar.
Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu bilanziert, dass die USA allein in den ersten vier Tagen des Angriffs fast zwei Milliarden Dollar verpulvert hätten – die Hälfte davon sei verschuldet worden durch einen Treffer auf ein US-amerikanisches Frühwarnradarsystem vom Typ AN/FPS-132 auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar. Daneben wollte der Iran noch die AN/TPY-2-Radarkomponente des THAAD-Raketenabwehrsystems in der Industriestadt Al-Ruwais in den Vereinigten Arabischen Emiraten zerstört haben, wie Anadolu berichtete – Schaden geschätzt 500 Millionen Dollar – , sowie AN/GSC-52B-SATCOM-Terminals der Luftabwehr zum Installationspreis von ungefähr 20 Millionen Dollar.
Iran-Krieg wird wohl länger dauern – laut Verteidigungsminister Hegseth: „Wir stehen erst am Anfang“
Die drei über Kuwait abgeschossenen F-15-Kampfjets bezifferte Anadolu auf insgesamt 282 Millionen Dollar. Im Vergleich zu den beiden Radaranlagen ein scheinbar marginaler Verlust – der sich aber schnell summieren könnte, wie CNN aufgrund von Äußerungen von Pete Hegseth nahelegt: „Wir stehen erst am Anfang“. Der US-Verteidigungsminister habe hinzugefügt, dass die US-Streitkräfte ihre Aktivitäten „beschleunigen“ würden. Die BBC deutet an, dass wohl Zeit der wichtigste Faktor für beide Seiten bedeuten könnte. Der Sender zitiert Daniel Byman vom „Center for Strategic and International Studies“ dahingehend, dass jeder weitere Tag eher einen Gewinn für den Iran und einen Verlust für die USA bedeuten sollte....
Trump - wankelmütig wie er ist - beginnt zu zaudern. Er hat schon "das Ende ist nah" verkündet und sucht einen Ausweg.
Zitat:Steigende Ölpreise und schlechte Umfragewerte infolge der koordinierten Angriffe mit Israel auf den Iran machen dem US-Präsidenten zu schaffen. Berater hätten den US-Präsidenten in den vergangenen Tagen dazu ermutigt, einen Plan zu formulieren, der die USA aus dem Krieg im Iran herausholt. Trump müsse argumentieren, dass die US-Regierung ihre Ziele im Iran weitestgehend erreicht habe. Das berichtet das Wall Street Jounal....Und auch in Israel mehren sich die Rufe nach einem Ende:
Zitat:„Ich bin mir nicht sicher, ob es in unserem Interesse liegt, so lange zu kämpfen, bis das Regime gestürzt ist“, sagt eine anonyme israelische Quelle, die David Ignatius aktuell publiziert. Dem Autoren der Washington Post (WP) zufolge würden israelische Offizielle immer unverhohlener über einer Exit-Strategie des Iran-Krieges grübeln. ...Die Revolutionsgarden haben diesen Überlegungen schon eine klare Aussage entgegen gesetzt: „Wir entscheiden über Kriegsende“
