Bangladesch
#28
Wer mehr wissen will - Asiens Schwellenländer verhängen Notmaßnahmen wegen Energiekrise
Verkürzte Arbeitszeiten, geschlossene Hochschulen und Fabriken, Fahrverbote, rationierter Treibstoff: Viele Regierungen schalten wegen der Energieknappheit in den Krisenmodus.
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In Bangladesch, mit knapp 180 Millionen Einwohnern eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, wurden am Montag sämtliche Hochschulen geschlossen, um Energie zu sparen. Behördenvertreter begründeten die Maßnahme damit, dass so das Verkehrsaufkommen reduziert werde, was den Treibstoffverbrauch verringere.

Außerdem hieß es, dass an den Universitätsgeländen große Mengen an Strom für Wohnheime, Unterrichtsräume, Labore und Klimaanlagen verbraucht würden. Die Schließung solle dazu beitragen, den Druck auf das angespannte Stromnetz des Landes zu verringern.

Bangladesch ist bei seiner Stromversorgung auf den Import von Flüssigerdgas (LNG) angewiesen – Lieferungen aus dem Nahen Osten sind angesichts des Irankriegs jedoch zum Erliegen gekommen. Vergangene Woche schloss das Land angesichts der Gasknappheit mehrere staatliche Düngemittelfabriken. Zudem verhängte es am Freitag Obergrenzen beim Treibstoffkauf. Kleine Pkw dürfen mit maximal zehn Litern pro Tag befüllt werden, SUVs mit maximal 25 Litern.
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