04.03.2026, 00:47
„HeiligerHai“ schrieb:Die 20mm MLG kann man sich getrost sparen. 30mm ABM ist heutzutage das Minimum.Weiß ja nicht wie’s dir geht aber ich nehme lieber 20mm als gar keine mm.
Zitat:Bezüglich EW:
Frankreich:
"In ihrem Bericht stellten Tesson und Lemaire fest, dass „eine der FREMM-Fregatten noch immer nicht mit einem Raketenabwehrstörsender ausgestattet ist“. Dies gilt auch für die kürzlich an die französische Marine ausgelieferte Verteidigungs- und Interventionsfregatte (FDI) „Amiral Ronarc’h“."
https://www.opex360.com/2026/03/01/un-ra...ctronique/
Griechenland:
"To its right, space is reserved for an R-ECM jamming antenna (it is FFBNW)."
https://www.navalnews.com/naval-news/202...ea-trials/
„NavalNews“ schrieb:As previously reported by Naval News, the Hellenic Navy’s FDI frigates will be equipped with an integrated radar-electronic countermeasure (R-ECM) system featuring two jamming subsystems. This includes the R-ECM subsystem of VIRGILIUS from Italian manufacturer Elt Group—already in service on PPAs and set to equip FREMM EVO—integrated with Thales software into the ship’s electronic warfare (EW) suite. The addition of HAI’s CENTAUR system will further enhance the frigates’ EW capabilities, with a dedicated focus on countering UAVs.https://www.navalnews.com/naval-news/202...abilities/
Was Frankreich meint mit seinen Fregatten tut, ist mir dabei relativ egal, wichtig ist was mit unseren FDIs möglich wäre. Da man hier auf Drittanbieter zugreift bedeutet das für uns, das man hierbei entweder auf Rhode & Schwarz zugreifen kann, oder ebenfalls auf VIRGILIUS setzt, dass auch auf der F127 in Kombination mit KORA 40 zum Einsatz kommen soll.
https://suv.report/f127-nimmt-gestalt-an/
Zitat:Wenn ich die Beiträge von Corporal Frisk richtig im Kopf habe, wird die FDI eine OPZ und zwei kleinere 'Warfare Center' für die Koordination der Drohnenabwehr bekommen.Soweit ich das verstanden habe ist der Asymmetric Warfare Center primär als Observationszentrale gedacht, der Informationen an den CIC liefert. Wird in dem besagten Video auch ein wenig besser erklärt. Er hat dabei Zugriff auf die EO/IR und Kamerasysteme des Schiffes und dient mittels KI-Unterstützung dazu, das visuelle Lagebild zu verbessern und vor allem eine direkte Verbind zur Brücke herzustellen, die nur eine Tür weiter liegt. Die Bekämpfung von Zielen aus diesem Center ist ebenfalls möglich, hierfür gibt es Zugriff zu den beiden 20mm via Konsolen, diese sollen nach meinem bisherigen Verständnis aber nur dann genutzt werden, wenn das CIC gerade nicht aktiv ist. Also bspw wenn man im Hafen liegt, sei es in Krieg oder Frieden.
Klingt im Marketing toll, aber ich finde es furchtbar.
Wenn es ins Seegefecht geht, sehe ich die Gefahr, dass man im durcheinander den Überblick verliert und niemand mehr weiß, wer eigentlich was macht.
Das ist den Amerikaner mit den Touchscreens auf den Burkes so gegangen:
Da wusste niemand mehr, wer gerade eigentlich steuert und dann hats halt geknallt.
Was ich persönlich auch für eine durchaus sinnvolle Idee halte, da die Brücke so gut wie immer besetzt ist, das CIC bei Verbleib im Hafen aber üblicherweise nicht und wenn dann nicht vollständig einsatzbereit.
Aber genug von der FDI, ist hier ja eigentlich der MEKO A200DEU Thread.
Zitat:2. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass 8 Akeron oder 16 Mistral 21 RAM ersetzen?Dadurch, dass wir die 21x RAM pro Starter nicht mitführen, weil wir 21x RAM verschießen, sondern weil wir keine Reloads mitführen. Ein CIWS ist keine zu nutzende Verteidigungslinie sondern ein Point Defense System, dass sich mit den wenigen Bedrohungen beschäftigt, die es durch den Lfk + EW Layer geschafft haben.
Die meisten verwendeten Lfk-basierten CWIS befinden sich üblicherweise in der 10-15x Lfk Kategorie, weshalb sich bspw auch SeaRAM so großer Beliebtheit erfreut.
Wenn es ein Szenario gibt, indem man trotz VLS Bewaffnung auf 42x RAM angewiesen ist, muss eine Menge falsch gelaufen sein. Und sofern eine Bedrohung zu potent ist um durch die VLS Bewaffnung abgefangen zu werden, so kann die RAM erst recht nichts mehr dagegen ausrichten.
Gleichzeitig haben wir dicke Fähigkeitskeitlücken im C-UAS und einen modularer Starter, den man bei Bedarf bis obenhin mit C-UAS Effektoren beladen kann, kommt da gerade recht. Und europäisch ist es auch noch, gleich zwei Probleme gelöst.
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@roomsim
Danke erstmal für die Aufklärung, wieder was neues gelernt

Zitat:Die Iver Huitdeldt hat sich aber dem Rumpf und Antriebssystem der Absalon bedient, jedoch wurden bei ihr in den Maschinenräumen je 2 Diesel verbaut, anstatt dem einen der Absalon(der zweite war hier weggespart worden). Die Aufbau Layouts ähneln sich auch sehr(bauen aufeinander auf), auch wenn die Iver Hutfeldt ein Deck weniger im Aufbau hat als die Absalon und nur einen Heli Trägt, dafür aber ein Mk41.Soweit ich weiß gibt es keine „direkte“ Verwandtschaft zwischen der Absalon und Iver Huitfeldt Klasse. Sie ähneln sich zwar durchaus, sie stammen aber auch vom selben Schiffbauer. Die Huitfeldt dürfte zur Absalon wahrscheinlich das sein, was die A400 AMD zur F125 ist. Aber sowohl die Dimensionen, wie auch Rumpfform und Aufbauen unterscheiden sich teils deutlich voneinander, auch wenn man zugegebenermaßen recht genau hingucken muss.
Das dürfte hier vielleicht etwas deutlicher zu erkennen sein:
https://www.navalanalyses.com/2021/02/ph...-iver.html
https://www.directupload.eu/file/d/9212/...md_jpg.htm
Davon ist die AH140 nochmal was leicht anderes, da man hier sowohl am Rohbau wie auch an der Maschinerie und den Bordsystemen einige Veränderungen vorgenommen hat. Das ist mMn nur schlecht mit der A200 zu vergleichen, die A100 wäre vermutlich das bessere Beispiel für eine ähnliche Evolutionsgeschichte.
