Vor 3 Stunden
Dazu auch:
IRAN: Ansage von Donald Trump gibt Rätsel auf! "Geheimdienste sagen, das wäre vollkommener Quatsch!"
btw:
die Tagesschau listet hier die möglichen Gründe für den US-Einsatz auf.
Man kann die Liste durcharbeiten und nach obigem schauen, was übrig bleibt
= Netanjahu, wobei Trump bekanntlich relativ wankelmutig immer dem nachplappert, der zuletzt mit ihm gesprochen hat (dann würde der Schwanz mit dem Wolf wedeln) und
= innenpolitische Gründe.
In beiden Fällen zeigt sich Trump als Getriebener.
Wenn die Demokraten stark sind, werden sie in dieser Woche im Kongress den Versuch, "den Präsidenten daran zu hindern, Iran eigenmächtig anzugreifen" ummünzen in die Vorgabe, unverzüglich sämtliche Kampfhandlungen gegenüber dem Iran einzustellen und die US-Truppen aus der Region komplett abzuziehen.
Möglicherweise könnten die Demokraten dabei sogar mit einigen Republikanern an einem Strang ziehen:
MAGA nach IRAN-ANGRIFF: „Was zum Teufel macht ihr Verrückten da???“
«Widerlich und teuflisch»: Verliert Trump seine treuesten Fans?
IRAN: Ansage von Donald Trump gibt Rätsel auf! "Geheimdienste sagen, das wäre vollkommener Quatsch!"
btw:
die Tagesschau listet hier die möglichen Gründe für den US-Einsatz auf.
Man kann die Liste durcharbeiten und nach obigem schauen, was übrig bleibt
Zitat:Die offizielle BegründungFür mich bleiben nur zwei Dinge ernsthaft übrig
... in einer Videobotschaft auf seiner Social-Media-Plattform ... erklärt der Präsident, die iranische Bevölkerung habe jahrelang die Hilfe der USA erbeten - die nun endlich gewährt werde. Nun sollten die Iraner die Regierung "übernehmen". Trump hatte daraufhin mehrfach gedroht, das Land anzugreifen - diese Gewalt nun aber nur mit einem Satz erwähnt.
Vielmehr betonte Trump in seiner Begründung, es gehe darum,
= unmittelbare Bedrohungen für die Sicherheit der Vereinigten Staaten, ihrer Truppen und Übersee-Basen sowie ihrer Verbündeten zu beseitigen. Worin diese Bedrohung bestünde, blieb dabei unklar, genauere Erläuterungen gab es nicht.
= Zudem könnten das iranische Raketenprogramm sowie die Unterstützung militärischer Gruppen in der Region nicht weiter toleriert werden, so Trump. Auch eine nukleare Bewaffnung des Iran müsse verhindert werden.
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Die Rolle Israels und Saudi-Arabiens
Kein Regierungschef hat Trump so oft gesehen wie Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Dieser soll Trump immer wieder zu einem härteren Vorgehen gegen Iran gedrängt haben.
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Auch Saudi-Arabien könnte eine unerwartete Rolle gespielt haben. Die Washington Post berichtete, dass Kronprinz Mohammed bin Salman - den Trump auch als Handelspartner schätzt - den US-Präsidenten in den vergangenen Monaten mehrfach zu einem Angriff ermutigt habe. Der Kronprinz habe befürchtet, dass Iran, Erzrivale Saudi-Arabiens in der Region, sonst gestärkt aus der Krise hervorgehen werde. Saudi-Arabien bestreitet die Darstellung der Washington Post.
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Die strategische Lage
Am Freitag traf der größte Flugzeugträger der Welt, die USS Gerald R. Ford, vor der Küste Israels ein. Damit war der Aufbau der Streitmacht gegen Iran offenbar abgeschlossen - und die Voraussetzung für einen Angriff geschaffen.Am Rande könnte eine Rolle gespielt haben, dass der Flugzeugträger aus der Karibik vor Venezuela kam und nun schon seit Juni vergangenen Jahres auf See ist - eine ungewöhnlich lange Zeitspanne auch für ein atomgetriebenes Kriegsschiff, was schon vorher für Kritik in der Spitze der US-Marine führte. Möglicherweise floss das in den Zeitplan ein.Vor allem aber hatten die USA und Israel durch ihre Geheimdienste offenbar Kenntnis erlangt, dass Irans geistiger Führer, Ajatollah Ali Chamenei, am Samstagmorgen mit mehreren hochrangigen Vertretern der politischen und militärischen Führung in einem Gebäude mitten in Teheran zusammenkommen wollte. Damit bot sich eine unerwartete Gelegenheit für einen Angriff, ....
Der Faktor Innenpolitik
Präsident Trump befindet sich ein Jahr nach seinem zweiten Amtsantritt in einer innenpolitisch schwierigen Lage. Rund acht Monate vor den Zwischenwahlen sinken seine Umfragewerte. Eine Mehrheit der Bürger ist unzufrieden mit seiner wirtschaftlichen Bilanz, auch das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE stößt viele US-Amerikaner ab. Trump muss damit rechnen, dass seine Republikaner bei den Zwischenwahlen eine oder beide Kammern des Kongresses verlieren und er damit viel von der Handlungsfreiheit verliert, die er sich in seinem ersten Jahr genommen hat. ...
Da Trump immer wieder damit gedroht hatte, den Iran anzugreifen, lag es nahe, dies bald zu tun, um Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und einen etwaig längeren Konflikt möglichst weit von den Midterms fernzuhalten. Zudem wollten die Demokraten im Kongress in dieser Woche versuchen, den Präsidenten daran zu hindern, Iran eigenmächtig anzugreifen.
Unklar bleibt, ob Trump sich bei seinem Entschluss von seiner Euphorie nach dem Eingreifen in Venezuela leiten ließ - in den Tagen nach der Operation hatte er sich immer wieder davon begeistert gezeigt. Bei der Mehrheit seiner Anhänger kam der Präsident damit an. Und auch wenn 49 Prozent der US-Amerikaner nach einer neuen Umfrage gegen einen Angriff auf Iran sind, so zeigen sich demnach doch 30 Prozent unentschlossen. Nicht auszuschließen, dass Trump darauf baut, diese für sich zu gewinnen.
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= Netanjahu, wobei Trump bekanntlich relativ wankelmutig immer dem nachplappert, der zuletzt mit ihm gesprochen hat (dann würde der Schwanz mit dem Wolf wedeln) und
= innenpolitische Gründe.
In beiden Fällen zeigt sich Trump als Getriebener.
Wenn die Demokraten stark sind, werden sie in dieser Woche im Kongress den Versuch, "den Präsidenten daran zu hindern, Iran eigenmächtig anzugreifen" ummünzen in die Vorgabe, unverzüglich sämtliche Kampfhandlungen gegenüber dem Iran einzustellen und die US-Truppen aus der Region komplett abzuziehen.
Möglicherweise könnten die Demokraten dabei sogar mit einigen Republikanern an einem Strang ziehen:
MAGA nach IRAN-ANGRIFF: „Was zum Teufel macht ihr Verrückten da???“
«Widerlich und teuflisch»: Verliert Trump seine treuesten Fans?
