Vor 3 Stunden
Tote bei proiranischen Protesten in Pakistan:
@EuropeanMind
Aber hierbei ist dann auch die Frage, wie die Nachbarn reagieren werden, denn der Großteil des Öls stammt von den Golfarabern und diese werden sich nicht so gerne das Geschäft ruinieren lassen. Darüber hinaus muss man bedenken, dass "nur" ca. 20% des weltweit benötigten Öls durch den Golf gehen, und von diesen 20% wiederum etwa 65% nach Asien, vorzugsweise China. D. h. die Hauptgeschädigten einer möglichen Sperre wären eher Nationen in Asien und nicht jene im Westen. Stellt sich also die Frage, ob sich die Iraner einen Gefallen tun, wenn sie nun mit der Sperrung drohen, die ja v. a. auch Peking betreffen würde, das sich bislang relativ kritisch zum US-Vorgehen geäußert hat? Politisch wäre es also für Teheran eigentlich Unsinn...
Schneemann
Zitat:8 killed in pro-Iran protest at US consulate in Pakistan's Karachihttps://www.france24.com/en/live-news/20...-s-karachi
Karachi (AFP) – At least eight people were killed during pro-Iran protests at the United States consulate in the Pakistan megacity of Karachi on Sunday, a rescue service spokesman told AFP.
@EuropeanMind
Zitat:Das Problem ist, dass die Straße von Hormuz eng genug ist, dass du die richtig komplexen Systeme nicht brauchst, die auf Startplätze angewiesen sind. Etwas überspitzt kannst du die Raketen auf einen Autoanhänger packen, in einer Garage verstecken und dann von jedem halbwegs platten Stück Land in Küstennähe abfeuern.Natürlich kann man kleinere Systeme auch recht einfach verstecken, aber es waren genau eben nicht diese kleineren oder weniger komplexen Systeme, die die Houthis zu einem Problem haben werden lassen. Was aber sicher stimmt, ist der Hinweis auf die Versicherungssummen. Diese könnten tatsächlich nach oben gehen.
Klar kriegst du viele davon gefunden und zerstört, aber die sind definitiv verteilt und versteckt, insofern ist es selbst für die Amerikaner schwierig, sicherzustellen, dass nicht doch hier und da welche durchkommen. Und das reicht, um das Risiko hoch genug zu haben, damit die Versicherungsfirmen sich weigern, die Schiffe zu Preisen zu versichern, die die Durchfahrt ökonomisch sinnvoll machen. Ansonsten wären auch die Houties nicht so ein Problem gewesen.
Aber hierbei ist dann auch die Frage, wie die Nachbarn reagieren werden, denn der Großteil des Öls stammt von den Golfarabern und diese werden sich nicht so gerne das Geschäft ruinieren lassen. Darüber hinaus muss man bedenken, dass "nur" ca. 20% des weltweit benötigten Öls durch den Golf gehen, und von diesen 20% wiederum etwa 65% nach Asien, vorzugsweise China. D. h. die Hauptgeschädigten einer möglichen Sperre wären eher Nationen in Asien und nicht jene im Westen. Stellt sich also die Frage, ob sich die Iraner einen Gefallen tun, wenn sie nun mit der Sperrung drohen, die ja v. a. auch Peking betreffen würde, das sich bislang relativ kritisch zum US-Vorgehen geäußert hat? Politisch wäre es also für Teheran eigentlich Unsinn...
Schneemann
