Gestern, 01:16
(27.02.2026, 21:21)DeltaR95 schrieb: Im Ernst, das LFTAS ist Konstruktionsstand... 2005? Technologie Anfang der 2000er? Ist das jemals weiterentwickelt worden?Ist das nicht sogar der eigentliche Zweck des Einsatzes auf der Planet?
Laut BW steht der Einsatz dieses Sonars auf der Planet in direkter Entwicklungslinie mit dem MM ASW der F126.
(27.02.2026, 22:27)Milspec_1967 schrieb: Alle drei Projekte sind deutlich "aggressiver" als das was Israel da für uns in den Teich setzt.BlueWhale soll auch keine "aggressive" Rolle einnehmen. Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber: das ist nicht der Sinn der Sache.
Es gibt auch gar keinen Grund für die deutsche Marine, UUV in einer "aggressiven" Weisen vorzusehen. Dafür haben wir keine sinnvolle Verwendung. Wir brauchen UUV als Sensorträger zur Lagebildgewinnung und nicht als Waffenträger.
(27.02.2026, 23:09)DopePopeUrban schrieb: Für diese Anwendung halte ich Seafloor Based Sensors für die deutlich bessere Methode. Wenn es um den Schutz permanenter Installationen geht, kann man die Mobilitätskomponente des Sensors guten Gewissens streichen. Dazu braucht man kein BlueWhale und mMn generell kein UUV.Ich halte beides für erforderlich. So wie man bei der U-Jagd mit Helis die Schleppsonarortung verifiziert und verfeinert, braucht man im Kritisschutz auch entsprechende Mittel, die Daten stationärer Sensoren ergänzen.
Zitat:Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es solche Plattform in geeigneter Art jemals geben wird. Selbst ein Typ 212A schafft nur rund 2 Wochen unter Wasser bevor es schnorcheln muss und das auch nur solange es loitert. Bei den geringen Geschwindigkeiten von UUV dürfte das massiv unzureichend sein.Autarke Operation heißt nicht zwingend, dass die vom deutschen Heimathafen in den Einsatz und zurück verlegen, ohne dazwischen auf schwimmende Versorger und vorgeschobene Stützpunkte bei Verbündeten zurückgreifen.
Die norwegische See ist jetzt nicht gerade um die Ecke...
Zitat:Ein schiffsgestütztes UUV hingegen kann den Großteil seiner Energiereserven für seine eigentliche Aufgabe verwenden. Und wenn es leer ist kann es an Bord des Schiffes zurückkehren und (je nach Art des Energiespeichers) eventuell sogar aufgeladen werden und dann einige Tage später wieder seinen Dienst aufnehmen.Das bringt aber nichts, wenn aufgrund der Größe eine mangelnde Leistung erbracht wird. Ich hab' ja nichts gegen durch Fregatten verbrachte UUV, aber die können halt keinen Beitrag zur U-Jagd leisten, außer evtl. Verstecke in Fjorden zu entdecken. Als relevanter Sensorträger bei der U-Jagd benötigt so ein UUV eine Größe, die nicht durch Fregatten transportiert werden kann, sondern allenfalls durch darauf spezialisierte Dockschiffe.
Zitat:Auch sind bei solchen Gelegenheiten Wartung und bei Bedarf Reparaturen möglich, was bei einem vollständig autonom operierenden UUV natürlich nicht möglich ist.Diese Wartung erfolgt durch den Versorger im Operationsraum. Was der nicht leisten kann, kann auch keine Fregatte leisten.
Zitat:Wirklich autonome und große UUV würden mEn nur dann sinnvoll sein, wenn man sie einigermaßen in der Nähe des Einsatzgebietes ansiedelt.Man muss sie dort zumindest abstützen. Aber das muss man Fregatten und erst recht U-Boote letztlich ja auch.
Zitat:Um ehrlich zu sein glaube ich, dass das letzte was man auf einem LUUV braucht, Waffen sind.Die Einschätzung teile ich. Effektoren auf unbemannten Plattformen bringen eine ganze Menge Hürden mit hinsichtlich der Steuerung des Einsatzes. Und gerade im maritimen Sektor kann man nicht so einfach "kill-zones" definieren, in denen automatisierter Waffeneinsatz vertretbar wäre. Dementsprechend käme beim Waffeneinsatz von UUV aus immer schnell die Problematik der eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten unter Wasser zum Tragen.
