Vor 2 Stunden
KBG32:
Die aktuelle russische Armee besteht auch nicht nur aus Russen. Und umgekehrt kämpften gar nicht wenige Ukrainer auf deutscher Seite.
alphall31:
Zustimmung, die Umstände waren andere, wegen der Ideologie des Lebensraum im Osten / Ausrottung der Slawen etc.
muck:
Die Russen hätten heute aber im Gegensatz zum 1WK durchaus die Möglichkeit, ukrainische Städte - auch weit im Hinterland - einfach flächendeckend anzugreifen, und sie könnten damit (rein theoretisch) wesentlich mehr Zivilisten töten als es geschehen ist.
Ich stimme dir trotzdem zu, dass die Parallelen zum 1WK größer sind. Ich führte den 2WK auch nur wegen der Panzerverluste an. Weil heute ja allenorten kolportiert wird, der Kampfpanzer sei wegen der hohen Verluste irrelevant geworden etc. dabei waren die Verluste an Kampfpanzern in ernsthaften Kriegen schon immer horrend hoch.
Aber nehmen wir mal den 1 WK. Erneut ist die Dauer vergleichbar, und der Kriegsraum war der gleiche (Osteuropa). Im 1 WK hatten die Russen ungefähr 2 Millionen Tote und Vermisste und ungefähr 4 Millionen Verwundete im gleichen Zeitraum. Dazu gingen noch 3 Millionen Russen in Kriegsgefangenschaft!
Sie hatten also im 1WK Verluste in Höhe von um die 6 Millionen + 3 Millionen Kriegsgefangene, während es heute Verluste um die 1 Millionen sind und verblüffenderweise nur eine niedrige fünfstellige Zahl an Kriegsgefangenen (wahrscheinlich irgendwas von 10.000 bis 20.000).
Die Diskrepanz was die Kriegsgefangenen angeht ist eigentlich am erstaunlichsten. Auch im 2WK ergaben sich Unmengen an Russen. Wahrscheinlich nahmen die Deutschen ungefähr 6 Millionen Russen als Kriegsgefangene. Und heute sind es nur wenige zehntausend.
Das ist eigentlich eine der am wenigsten beachteten Auffälligkeiten im Vergleich zu früheren Kriegen. Die Gründe dafür zu diskutieren wäre interessant.
Die aktuelle russische Armee besteht auch nicht nur aus Russen. Und umgekehrt kämpften gar nicht wenige Ukrainer auf deutscher Seite.
alphall31:
Zustimmung, die Umstände waren andere, wegen der Ideologie des Lebensraum im Osten / Ausrottung der Slawen etc.
muck:
Die Russen hätten heute aber im Gegensatz zum 1WK durchaus die Möglichkeit, ukrainische Städte - auch weit im Hinterland - einfach flächendeckend anzugreifen, und sie könnten damit (rein theoretisch) wesentlich mehr Zivilisten töten als es geschehen ist.
Ich stimme dir trotzdem zu, dass die Parallelen zum 1WK größer sind. Ich führte den 2WK auch nur wegen der Panzerverluste an. Weil heute ja allenorten kolportiert wird, der Kampfpanzer sei wegen der hohen Verluste irrelevant geworden etc. dabei waren die Verluste an Kampfpanzern in ernsthaften Kriegen schon immer horrend hoch.
Aber nehmen wir mal den 1 WK. Erneut ist die Dauer vergleichbar, und der Kriegsraum war der gleiche (Osteuropa). Im 1 WK hatten die Russen ungefähr 2 Millionen Tote und Vermisste und ungefähr 4 Millionen Verwundete im gleichen Zeitraum. Dazu gingen noch 3 Millionen Russen in Kriegsgefangenschaft!
Sie hatten also im 1WK Verluste in Höhe von um die 6 Millionen + 3 Millionen Kriegsgefangene, während es heute Verluste um die 1 Millionen sind und verblüffenderweise nur eine niedrige fünfstellige Zahl an Kriegsgefangenen (wahrscheinlich irgendwas von 10.000 bis 20.000).
Die Diskrepanz was die Kriegsgefangenen angeht ist eigentlich am erstaunlichsten. Auch im 2WK ergaben sich Unmengen an Russen. Wahrscheinlich nahmen die Deutschen ungefähr 6 Millionen Russen als Kriegsgefangene. Und heute sind es nur wenige zehntausend.
Das ist eigentlich eine der am wenigsten beachteten Auffälligkeiten im Vergleich zu früheren Kriegen. Die Gründe dafür zu diskutieren wäre interessant.

