Gestern, 09:10
Für vier Jahre eines großen konventionellen Krieges sind die Verluste für beide Seiten eigentlich moderat. Um diese revisionistische Sichtweise mal mit Zahlen zu unterlegen: Im Zweiten Weltkrieg verloren die Russen ein Minimum von ca. 80.000 Kampfpanzern. Lassen wir es heute mal 5.000 sein, also mehr als die Zahl welche bildlich bestätigt ist.
Dann sind die russischen Verluste im Verhältnis zum 2WK nur noch 1/16 dessen was sie im 2WK waren. Interessant wird es dann, wenn man die Kosten für die Systeme betrachtet, da Kampfpanzer damals natürlich viel günstiger pro Stück waren. Heutige Kampfpanzer der Russen kosten aber kaufkraftbereinigt keineswegs 16x so viel, sondern (habe ich irgendwo mal gelesen vor drei Jahren) ungefähr 12x so viel. Entsprechend kämpfen die Russen praktisch gesehen effizienter / effektiver als im 2WK.
Noch darüber hinaus ist zu bedenken, dass der Gros des verlorenen Materials von der Sowjetunion beschafft wurde, veraltet ist und praktisch gesehen totes Kapital darstellt, dessen Wert nur immer noch weiter abgenommen hätte, bis zur völligen Wertlosigkeit. Dieses Kriegsmaterial in der Ukraine zu "entsorgen" indem man es verbraucht ist daher volkswirtschaftlich gesehen nicht sonderlich teuer.
Gerade die Verluste der Kampfpanzer sind daher (und noch aus anderen Gründen wie beispielsweise Veränderungen in der Kriegsführung usw.) gar nicht so relevant. Viel relevanter wäre die Frage nach den strategischen Systemen der Russen, der russischen Luftraumverteidigung und der russischen Luftwaffe. Die Verluste an veralteten Kampfpanzern sind demgegenüber völlig belanglos.
Und das was mich am meisten an diesem Krieg verblüfft und was für mich die größte Überraschung überhaupt war ist das Scheitern der russischen Luftwaffe und die Schwäche der russischen Luftstreitkräfte. Das verblüfft mich bis heute. Selbst heute haben die Russen den Luftraum über der Ukraine nicht unter Kontrolle und können dort nicht frei agieren. Das war und ist für mich das was ich am wenigsten erwartet habe.
Dann sind die russischen Verluste im Verhältnis zum 2WK nur noch 1/16 dessen was sie im 2WK waren. Interessant wird es dann, wenn man die Kosten für die Systeme betrachtet, da Kampfpanzer damals natürlich viel günstiger pro Stück waren. Heutige Kampfpanzer der Russen kosten aber kaufkraftbereinigt keineswegs 16x so viel, sondern (habe ich irgendwo mal gelesen vor drei Jahren) ungefähr 12x so viel. Entsprechend kämpfen die Russen praktisch gesehen effizienter / effektiver als im 2WK.
Noch darüber hinaus ist zu bedenken, dass der Gros des verlorenen Materials von der Sowjetunion beschafft wurde, veraltet ist und praktisch gesehen totes Kapital darstellt, dessen Wert nur immer noch weiter abgenommen hätte, bis zur völligen Wertlosigkeit. Dieses Kriegsmaterial in der Ukraine zu "entsorgen" indem man es verbraucht ist daher volkswirtschaftlich gesehen nicht sonderlich teuer.
Gerade die Verluste der Kampfpanzer sind daher (und noch aus anderen Gründen wie beispielsweise Veränderungen in der Kriegsführung usw.) gar nicht so relevant. Viel relevanter wäre die Frage nach den strategischen Systemen der Russen, der russischen Luftraumverteidigung und der russischen Luftwaffe. Die Verluste an veralteten Kampfpanzern sind demgegenüber völlig belanglos.
Und das was mich am meisten an diesem Krieg verblüfft und was für mich die größte Überraschung überhaupt war ist das Scheitern der russischen Luftwaffe und die Schwäche der russischen Luftstreitkräfte. Das verblüfft mich bis heute. Selbst heute haben die Russen den Luftraum über der Ukraine nicht unter Kontrolle und können dort nicht frei agieren. Das war und ist für mich das was ich am wenigsten erwartet habe.

