23.02.2026, 21:51
Die Ukraine kann nichts dafür, dass Russland das Land überfallen hat, durch das die Pipeline führt, und das Russland offenbar auch die Pipeline bombardiert und so den Transport unterbrochen hat,
Abgehsehen davon - nach der "Badischen Zeitung" ist die Pipeline in Weißrussland und nicht der Ukraine unterbrochen
[Bild: https://ais.badische-zeitung.de/piece/0b...-w-980.gif]
die Ukraine kann also möglicherweise gar nichts für die Unterbrechung der Öltransporte (allerdings gab es auch Meldungen, dass die Ukraine die wichtigen Pumpstationen Nikolskoje im zentralrussischen Gebiet Tambow und die Pumpstation Unetscha in der Region Brjansk angegriffen hat.
Wobei es mich schon etwas wundert, dass nach Jahren immer noch Ungarn und "die Slowakei weitgehend von den durch ein Kriegsgebiet führenden Öllieferungen aus Russland abhängig" sind. Ich frage mich woran das liegt. Andere Staaten konnten sich doch auch von der Abhängigkeit von russischem Öl befreien.
Beide Staaten haben keinen Meereszugang. Derzeit (jetzt erst?) laufen technische Vorbereitungen dafür, dass Erdöl aus Kroatien über Ungarn in die Slowakei geliefert werden und zumindest einen Teil des Bedarfs decken kann.
Kann man da nicht wenigstens mit Tank-/Ölzügen von westeuropäischen Verladestationen aus einen Ausgleich schaffen?
Und - ja - die Slowakei stellt der Ukraine keinen Notstrom mehr bereit
Es müsste doch möglich sein, den bestehenden Pipeline-Strang über Rostock - Schwedt und Leuna zu nutzen, die Verbindung nach Prag (ggf. mit Bahntransporten) zu schließen und dann weiter die Slowakei und Ungarn zu vorsorgen?
[Bild: https://static.dw.com/image/48593264_7.png]
oder die Pipeline vom Omisaj in Kroatien für den "umgekehrten Transport" - also umgedrehter Pumprichtung - nach Ungarn und dann in die Slowakei zu nutzen.
Was ist in den Jahren seit Beginn des Krieges denn diesbezüglich getan worden?
Hier nochmal ein Überblick über die bestehenden Pipelines bzw. das Pipeline-Netz:
[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...Europe.png]
Quelle: Wikipedia
Die Adria-Pipeline führt vom Entladehafen Omisaj (Kroation) nach Ungarn und könnte wohl seit Jahren mit der Druschba-Pipleine verbunden werden,
und die Druschba-Pipeline ist von Prag über Ingolstadt bis Karlsruhe verlängert - also wenn die nicht genutzt werden können ...
Abgehsehen davon - nach der "Badischen Zeitung" ist die Pipeline in Weißrussland und nicht der Ukraine unterbrochen
[Bild: https://ais.badische-zeitung.de/piece/0b...-w-980.gif]
die Ukraine kann also möglicherweise gar nichts für die Unterbrechung der Öltransporte (allerdings gab es auch Meldungen, dass die Ukraine die wichtigen Pumpstationen Nikolskoje im zentralrussischen Gebiet Tambow und die Pumpstation Unetscha in der Region Brjansk angegriffen hat.
Wobei es mich schon etwas wundert, dass nach Jahren immer noch Ungarn und "die Slowakei weitgehend von den durch ein Kriegsgebiet führenden Öllieferungen aus Russland abhängig" sind. Ich frage mich woran das liegt. Andere Staaten konnten sich doch auch von der Abhängigkeit von russischem Öl befreien.
Beide Staaten haben keinen Meereszugang. Derzeit (jetzt erst?) laufen technische Vorbereitungen dafür, dass Erdöl aus Kroatien über Ungarn in die Slowakei geliefert werden und zumindest einen Teil des Bedarfs decken kann.
Kann man da nicht wenigstens mit Tank-/Ölzügen von westeuropäischen Verladestationen aus einen Ausgleich schaffen?
Und - ja - die Slowakei stellt der Ukraine keinen Notstrom mehr bereit
Es müsste doch möglich sein, den bestehenden Pipeline-Strang über Rostock - Schwedt und Leuna zu nutzen, die Verbindung nach Prag (ggf. mit Bahntransporten) zu schließen und dann weiter die Slowakei und Ungarn zu vorsorgen?
[Bild: https://static.dw.com/image/48593264_7.png]
oder die Pipeline vom Omisaj in Kroatien für den "umgekehrten Transport" - also umgedrehter Pumprichtung - nach Ungarn und dann in die Slowakei zu nutzen.
Was ist in den Jahren seit Beginn des Krieges denn diesbezüglich getan worden?
Hier nochmal ein Überblick über die bestehenden Pipelines bzw. das Pipeline-Netz:
[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...Europe.png]
Quelle: Wikipedia
Die Adria-Pipeline führt vom Entladehafen Omisaj (Kroation) nach Ungarn und könnte wohl seit Jahren mit der Druschba-Pipleine verbunden werden,
und die Druschba-Pipeline ist von Prag über Ingolstadt bis Karlsruhe verlängert - also wenn die nicht genutzt werden können ...
