23.02.2026, 19:46
(16.02.2026, 11:21)Kongo Erich schrieb: ...ich möchte nicht behaupten, dass eine Folge des Besuches von Rubio in der Slowakei und Ungarn jetzt auf dem Tisch liegt.
In den USA wird gerade erneut auf die einzelnen Nationalstaaten in Europa gesetzt - und eine Stärkung der nationalistisch geprägten Staatsspitzen gewünscht. Da finden nicht grundlos derzeit Besuche in der Slowakei und in Ungarn statt. Das hat natürlich neben dem politischen Aspekt (Teile und herrsche) auch wirtschaftliche Gründe. Denn diese Kleinstaaterei ist dann vollends auf die US-Rüstungsindustrie angewiesen, weil die Kleinstaaten für sich alleine genommen moderne Systeme gar nicht mehr alleine entwickeln können.
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Aber die Namen der Beteiligten und der zeitliche Zusammenhang sind dann doch ein bemerkenswerter Zufall:
Zitat:Reisners Blick auf die Front
"Die Ukrainer stoßen vor wie im Ersten Weltkrieg"
23.02.2026, 17:26 Uhr
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... Es kommt noch etwas dazu: Das europäische Hilfspaket wird gerade massiv in Frage gestellt. Ungarn und die Slowakei haben angekündigt, dass sie die Zusage für das 90-Milliarden-Paket verweigern werden. Ungarn befindet sich im Wahlkampf, am 15. April wird gewählt, und zum ersten Mal seit 15 Jahren wackelt die Position von Präsident Viktor Orbán. Der will die Blockade für das Hilfspaket erst aufheben, wenn wieder Öltransit nach Ungarn über die Druschba-Pipeline erfolgt. Orbán macht mit seiner Weigerung vor allem Innenpolitik. Die Ukraine gerät dadurch zusätzlich unter Druck, denn die Luftangriffe der Russen verursachen derzeit schwere Schäden.
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