(Kalter Krieg) Rhodesien
#11
Zwei Auffälligkeiten hinsichtlich der rhodesischen Streitkräfte:
1. Ein erheblicher Teil der europäischstämmigen rhodesischen Bevölkerung und Streitkräfte waren quasi Migranten oder Expats. Das ging so weit, dass bei diesem Teil der rhodesischen Bevölkerung auf jeden Immigrant etwa ein Emigrant kam, der Rhodesien verließ.
2. Während bei den südafrikanischen Streitkräften schwarzafrikanischstämmige Mitglieder der Bevölkerung vom sogenannten "national service" ausgeschlossen waren, hatten die rhodesischen Streitkräfte durchaus schwarze Mitglieder in ihren Streitkräften. Am Ende stellten Schwarze in den rhodesischen Streitkräften sogar die Mehrheit.

Erwähnenswert sei hier übrigens, dass Südafrika mit den Koevoet die Selous Scouts der rhodesischen Streitkräfte für COIN-Einsätze zu koperien suchte. Die Koevoet waren aber keine Spezialeinheit sondern eine paramilitärische Einheit, und wegen ihrer Brutalität auch im südafrikanischen Generalstab sehr umstritten.
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