19.02.2026, 13:23
(19.02.2026, 12:53)C-152 schrieb: Ein Studium Sozialpädagogik ist nicht per se verkehrt, da es sich immerhin bei Offizieren um Soldaten handelt, deren Hauptaufgabe Personalführung ist.
Gleiches gilt für BWL, da besonders die höchsten Offiziere der BW letztlich auch schlichtweg Manager sind.
Zu den Einsatzerfahrungen: Ja, die sind sicher sinnvoll. Haben aber auch mittlerweile quasi alle Offiziere.
Verwundungen... das klingt so wie es geschrieben ist etwas befremdlich.
Die höchsten Generäle müssen in erster Linie "die Luft lesen" können. Da geht es um Networking, Klinkenputzen, Wirtschaften, Hinhören bei Gesprächen mit Untergebenen, Umgang mit Politikern und Industrie etc etc etc! Sie sind nunmal für strategische Planung zuständig, insbesondere der GI.
Ob das jemand, der ein Talent "im Gras" ist zwangsläufig gut beherrscht, ist eben nicht immer gegeben.
OK, das mit der Verwundung ist nicht zielführend.
Ein GI in einem Alter, dass er das letzte mal "Gras" vor 30 Jahren gesehen hat, halte ich aber auch nicht für förderlich.
Der Karriereweg der Bundeswehr für Menschen im Generalstab, ggf. mit besonderer Tapferkeit oder Kampf Führung Fähgkeit, bleibt weierhin politisch, beschwerlich und langwierig.
In WK2 wurde ein Adolf Galland mit 29 Jahren General der Jagdflieger.
Muss ein GI dann immer Ü60 sein ?
Ist eine generelle Frage.
US Generale scheinen durchweg jünger zu sein...und wirken zumindest oft "drahthaarig physisch leistungsfähig"
OT Ende (?)
