16.02.2026, 23:42
(15.02.2026, 21:10)Quintus Fabius schrieb: ....das ist jetzt aber recht gewagt - meinst Du wirklich, die "eigentlichen Amerikaner" zeichnen sich durch eine ethnische Herkunft oder ihre Hautfarbe aus?
Die eigentlichen USA, sozusagen die wahren USA, sind sehr wohl eine Nation im klassischen europäischen Sinne, die gerade eben durch Abkunft (Europäer, britische Inseln), Kultur (britische Inseln, Evangelisch/Protestantisch) und gemeinsame Geschichte (Unabhängigkeitskrieg f.f.) geformt wurde.
...
Und da sind jüngere Einwanderer auch noch eigentlicher US-Bürger als die Nachkommen von Sklaven dunkler oder stärker pigmentierter Hautfarbe, die schon wesentlich länger in den Staaten leben?
Diskutiere das mit der Hautpigmentierung mal mit Obama aus ....
Was ist mit den "Hispanics" und ihren Nachkommen, die übe 300 Jahre lang über 300 Jahre den Süden/Südwesten (Kalifornien, Texas, New Mexico) prägten? Sind das keine "eigentlichen US-Bürger"?
Es ist - nochmal - sehr gewagt, aus einem bunten Kaleidoskop von Einwanderern und Migranten gezielt eine bestimmte Gruppe heraus zu greifen und diese als "eigentliche USA" zu bezeichnen.
Wenn es überhaupt Menschen gibt, die ein Recht darauf haben, sich als "geborene Amerikaner" zu bezeichnen, dann sind das die Nachkommen der sogenannten Indianer.
Alles andere ist ein buntes Gemisch aus Einwanderern unterschiedlichster Herkunft - und die katholischen Iren und Polen waren da kein kleiner Anteil.
Erst das Zusammenwirken dieser unterschiedlichsten Prägungen hat übrigens die Stärke der Vereinigten Staaten ermöglicht, gerade weil es keine salopp formuliert "prägende Inzucht" mehr gab.
