Vor 2 Stunden
(Vor 9 Stunden)DeltaR95 schrieb: Diese Module erwecken aus meiner Sicht eine trügerische Sicherheit bei den Planern, dass sie Operationen durchführen können, die aber faktisch überhaupt nicht mit akzeptablem Risiko durchgeführt werden können.Du bewertest solche Kapazitäten für sich genommen im Vergleich zu spezialisierten Einheiten. Es geht aber beim MCM-Modul nicht darum, eine Fregatte in den Minenabwehreinsatz zu schicken, sondern darum, ihr eine Zusatzbefähigung zu verleihen, die natürlich weit unter dem liegen wird, was eine spezialisierte Einheit kann, die aber nützlich sein kann, wenn keine solche Spezialeinheit vor Ort ist.
(Vor 9 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Der Bedarf an bspw Bordingfähigkeiten und Luftverteidigung kann parallel auftreten.Ich halte das sogar für die in der nächsten Zeit wahrscheinlichste Konstellation, wenn es darum geht, Seewege rund um die arabische Halbinsel zu schützen.
Zitat:wo haben wir denn solche Aufgaben?Unifil war so etwas. Und generell wäre das wohl sinnvollerweise eine Sekundärfähigkeit von BP-Einheiten, die primär zum Schutz der EU-Außengrenzen im Mittelmeer operieren würden.
(Vor 6 Stunden)alphall31 schrieb: Die Lächerlichkeit welche die Marine dort abgeliefert hat ... Die Marine war nicht mal in der Lage...War das denn Unfähigkeit der Marine oder nicht eher Unwillen der Führung?
(Vor 6 Stunden)DeltaR95 schrieb: Jede Fregatte, auch die F122, konnte Boarding-Operationen durchführen - nur Opposed Boarding nicht, dafür hätte es Spezialkräfte oder spezielle Kräfte wie das Seebataillon vor Ort gebraucht.Kommt drauf an, ob das Teil des geplanten Auftrags ist.
Diese Hochwert-Assets fahren aber nicht monatelang "nutzlos" im Einsatzgebiet mit, sondern müssen nachgeflogen werden.
Zitat:a) eine F126, die ein Spezialkräfte-Boot mit dabei hat, aber z.B. keinen Sanitätsbereich, der im Gefecht schwerverwundete Versorgen kannDas regelt die Marine ja bisher über ihre Versorger.
Zitat:b) ein OPV zzgl. einer spezialisierten Einheit wie einem LHD/LPD, welches neben der Masse an Luftfahrzeugen auch einen entsprechenden Sanitätsbereich mit an Bord hatMit einem LHD/LPD im Einsatz stellt sich die Frage, wozu man noch OPV benötigt.
Da wären wir dann beim Thema der Diskussion, die DPU und ich neulich geführt haben bzgl. LHD im IKM/MilEvac.
Zitat:Ich tendiere zu b), wenn du ein Einsatzgebiet IKM wirklich allein abdecken willst. ... Die F126 wäre ein Kompromiss, die Lösung OPV + LPD/LHD kann so eine Operation ohne Einschränkungen leisten.Mit LHD/LPD+OPV fehlt dir aber immer noch der Schutz für diese Einheiten, sofern du nicht ein besonders stark bewaffnetes LHD/LPD einsetzt. Du brauchst also einen Verband aus OPV, Fregatte, LHD und/oder EGV, sofern du nicht einige dieser Aufgaben in kombinierten Einheiten vorhältst.
Zitat:Für das von dir angesprochene "robuste" Auftreten hätte eine vollwertige Fregatte (ohne IKM-Module) und ein LPD/LHD sicherlich ausgereicht und wäre das Mittel der Wahl gewesen - eine einzelne Fregatte hätte da aber auch nicht ausgereicht.Nun haben wir aber keine LHD/LPD. Wenn wir solche hätten oder planen würden, müsste man natürlich auch den Bedarf an IKM-Fähigkeiten anderer Einheiten darauf abstimmen. Da das aber nicht der Fall ist, müssen wir mit Fregatten und Versorgern auskommen.
