16.02.2026, 23:00
Erst einmal:
ja - die alten Einsatzüberlegungen sind insbesondere aufgrund der Erfahrungen durch Drohnen obsolet - die Zeit der beweglichen Panzerschlacht scheint vorbei zu sein - so die Erfahrung aus der Ukraine, die ukrainische Soldaten jetzt in der NATOV vermitteln sollen.
Und ja:
Top-Militärs warnen vor Russland - was eine ganz unspektakuläre Überlegung bestätigt:
Egal, ob die Ukraine jetzt gewinnt oder verliert - Putin braucht inzwischen die Kriegswirtschaft, um seine Herrschaft zu legitimieren. Und wenn er gewinnt, dann ist der Appetit erst recht geweckt.
Was man dann von US-Garantien selbst innerhalb der NATO halten kann - da habe ich inzwischen so meine Zweifel:
Damit zurück zum Thema: Reisners Blick auf die Front zeigt:
"Die Ukrainer haben russische Stützpunkte überflügelt"
die Ukrainer sind erstaunlich flexibel und kreativ.
Ich formuliere mal ein "Bauchgefühl", eine These, die sicher noch anhand von Recherchen verifiziert werden muss:
Wenn ich da rückwärts denke, dann ist auch der schnelle Vormarsch sowjetischer Truppen gegen die deutsche Wehrmacht sicher vor allem auch ukrainischen Soldaten zu verdanken. Die Ukraine war faktisch der Sowjetstaat, der am meisten unter der deutschen Besatzung zu leiden hatte - und dementsprechend motiviert waren die Ukrainer, ihr Land zu verteidigen und gegen Lederhosen-Adolf zurück zu schlagen.
Das waren nicht "Horden von schlitzäugigen Bauern aus Sibirien", sondern vor allem Ukrainer, die in den Reihen der Sowjets die Hauptlast der Angriffe getragen haben. Russland braucht die Ukraine und das ukrainische Volk, um auf die Weltbühne zurück zu kommen.
Und umso wichtiger ist es für die potentiellen Gegner eines auf Kriegswirtschaft setzenden Staates, die Ukraine selbst an seiner Seite und in seinen Reihen zu haben.
ja - die alten Einsatzüberlegungen sind insbesondere aufgrund der Erfahrungen durch Drohnen obsolet - die Zeit der beweglichen Panzerschlacht scheint vorbei zu sein - so die Erfahrung aus der Ukraine, die ukrainische Soldaten jetzt in der NATOV vermitteln sollen.
Und ja:
Top-Militärs warnen vor Russland - was eine ganz unspektakuläre Überlegung bestätigt:
Egal, ob die Ukraine jetzt gewinnt oder verliert - Putin braucht inzwischen die Kriegswirtschaft, um seine Herrschaft zu legitimieren. Und wenn er gewinnt, dann ist der Appetit erst recht geweckt.
Was man dann von US-Garantien selbst innerhalb der NATO halten kann - da habe ich inzwischen so meine Zweifel:
Zitat:Die Ukraine sagt: Wir wollen erst die Garantien bekommen, dann stimmen wir zu. Und die USA sagen: Ihr müsst erst zustimmen, dann bekommt ihr die Garantien. Wie verlässlich solche Garantien sind, darauf der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski in München nochmals hingewiesen: Bereits im Budapester Memorandum von 1994 hatten die Signatarstaaten der Ukraine Garantien gegeben, die sie eigentlich auch jetzt noch erfüllen müssten. Die USA waren damals Mitunterzeichner.
Damit zurück zum Thema: Reisners Blick auf die Front zeigt:
"Die Ukrainer haben russische Stützpunkte überflügelt"
Zitat:Die Ukrainer können Erfolge von der Front melden. Zwei Vorstöße gelingen. Nun müssen sie die Positionen halten, während die Russen versuchen, den Nachschub abzuschneiden, erklärt Oberst Reisner ntv.de.und lasst mich dazu eines bemerken:
...
Im Mittelabschnitt haben es die ukrainischen Truppen geschafft, in zwei Räumen mehrere Kilometer vorzumarschieren - einmal im Raum der Stadt Kupjansk, die sie zu 90 Prozent wieder in Besitz nehmen konnten, und einmal bei Pokrowske, das ist grob gesagt der Bereich 80 Kilometer südwestlich der Stadt Pokrowsk.
...
Dieser erfolgreiche Vormarsch ist bemerkenswert. Neben der Starlink-Abschaltung haben die Ukrainer von einem zweiten Faktor profitiert: Es gibt ja direkt an der Front, zwischen den Gegnern, kein Niemandsland, in dem sich niemand befindet, sondern es gibt eine breite Grauzone, in der Kämpfer beider Seiten präsent sind. Die Ukrainer unterhalten kleine Stützpunkte, die Russen greifen mit kleinen Sturm- und Stoßtrupps an. Oft lassen die ukrainischen Verteidiger die Russen auch erstmal vorbeimarschieren, weil im hinteren Bereich die Drohnen warten, die den russischen Angriff stoppen. Die ganze Situation an der Front ist also sehr porös und durchlässig.
Das haben die Ukrainer nutzen können?
Diese Durchlässigkeit und die fehlende Kommunikation. Die Ukrainer sind in wenigen Tagen gezielt und gleichzeitig vormarschiert und haben vereinzelte russische Stützpunkte überflügelt. Sie haben dazu den Fluss Wowtscha überquert. Nun wird der weitere Erfolg davon abhängen, ob die Russen den Angriff zum Stehen bringen. Sie versuchen, den Vormarsch zu behindern, indem sie die Brücken über den Wowtscha angreifen, hinter den Ukrainern. So könnten sie die vormarschierenden Ukrainer von der Versorgung abschneiden.
Welche Chancen haben die Ukrainer, ihren Erfolg zu halten?
Im Vergleich mit den Offensiven der Vergangenheit ist es schwierig geworden, einen offensiven Erfolg zu nähren. Die Ukrainer müssen sehr schnell Gerät, Versorgungsgüter und Personal nachschieben, um ihn nutzen zu können. Ich finde es bemerkenswert, dass die Ukrainer das überhaupt geschafft haben. Es sollte sicherlich auch ein Signal zur Münchner Sicherheitskonferenz senden und an die trilateralen Runden in dieser Woche: Wir können noch! Es lohnt sich, weiter auf uns zu setzen!
die Ukrainer sind erstaunlich flexibel und kreativ.
Ich formuliere mal ein "Bauchgefühl", eine These, die sicher noch anhand von Recherchen verifiziert werden muss:
Wenn ich da rückwärts denke, dann ist auch der schnelle Vormarsch sowjetischer Truppen gegen die deutsche Wehrmacht sicher vor allem auch ukrainischen Soldaten zu verdanken. Die Ukraine war faktisch der Sowjetstaat, der am meisten unter der deutschen Besatzung zu leiden hatte - und dementsprechend motiviert waren die Ukrainer, ihr Land zu verteidigen und gegen Lederhosen-Adolf zurück zu schlagen.
Das waren nicht "Horden von schlitzäugigen Bauern aus Sibirien", sondern vor allem Ukrainer, die in den Reihen der Sowjets die Hauptlast der Angriffe getragen haben. Russland braucht die Ukraine und das ukrainische Volk, um auf die Weltbühne zurück zu kommen.
Und umso wichtiger ist es für die potentiellen Gegner eines auf Kriegswirtschaft setzenden Staates, die Ukraine selbst an seiner Seite und in seinen Reihen zu haben.
