Vor 2 Stunden
Also gut, einfach mal für sich allein ohne jeden Kontext: Szenario Gegenoffensive gegen leichte Infanterie und Drohnen-Kompanien welche aus dem Stand in Estland eindringen. Und sich dann eingraben (wie auch immer die sich sinnvoll eingraben wollen) um auf nachfolgende schwere Kräfte zu warten (woher auch immer die dann kommen wollen). Und spielen wir es mal rein konventionell durch, auf der bloßen taktischen und bedingt operativen Ebene:
Besagte schwere Kräfte würden aufgeklärt und aus der Luft vollständig vernichtet und zerschlagen werden, in einem Ausmaß dass du dir nicht vorstellen kannst. Das würde in Richtung Irak 1991 gehen. Warum? Weil keine Vorkonzentration möglich war, weil diese wie du selbst richtig schreibst aufgeklärt worden wäre.
Dem folgend verbleibt leichte Infanterie, die sich angesichts des Widerstandes der Esten keineswegs so sicher festsetzen kann wie du annimmst.
Dem folgend bleibt die Frage, inwiefern hier mechanisierte (!) Einheiten der NATO in der Gegenoffensive irgendeinen Sinn ergeben ?! Denn wo sollte sich diese leichte Infanterie "eingraben" ? Da bleiben Ortschaften, Sümpfe, Wälder, kleine Städte etc.
Eine Gegenoffensive mit Fahrzeuge sähe dem folgend so aus, diese Stellungen zu isolieren und einzuschließen. Dies ist möglich und könnte durch die russiscchen Drohnen nicht verhindert werden. Was man nicht tun würde wäre, mit mechanisierten Verbänden in diese Gebiete vorzudringen und dort eingegrabene russische leichte Infanterie anzugreifen, weil völlig sinnfrei.
Sind die vorgedrungenen russischen Einheiten erst eingekesselt, ihre Nachschubwege abgeschnitten, stehen sie unter entsprechenden massiven Luftangriffen, werden die Drohneneinheiten dieser zu weit vorgedrungenen russischen Infanterieverbände nach kürzester Zeit nutzlos, weil ihnen die Drohnen und vor allem weil ihnen die Batterien ausgehen.
Nimmt man die strategische Ebene hinzu, ergeben sich noch viele weitere Optionen:
Im übrigen könnte man die russische Infanterie da auch einfach stehen lassen, weil irrelevant. Und sie einfach ignorieren.
Denn der daraus entstehende Krieg wird in keinster Weise durch die Präsenz dieser leichten Infanterie entschieden, sondern an ganz anderen Fronten, mit ganz anderen Systemen.
Ein wahrscheinliches Szenario wäre beispielsweise, dass diese leichte Infanterie dann bei einem Waffenstillstand einfach zurückgezogen und evakuiert wird. Und Estland wieder geräumt wird, weil beide Seiten vor der Eskalation zurückschrecken usw.
Denn was für einen Wert soll diese ganze Aktion für die Russen haben? Die Kosten für diese 20 km "Geländegewinn" würden jedweden Nutzen bei weitem übersteigen.
Besagte schwere Kräfte würden aufgeklärt und aus der Luft vollständig vernichtet und zerschlagen werden, in einem Ausmaß dass du dir nicht vorstellen kannst. Das würde in Richtung Irak 1991 gehen. Warum? Weil keine Vorkonzentration möglich war, weil diese wie du selbst richtig schreibst aufgeklärt worden wäre.
Dem folgend verbleibt leichte Infanterie, die sich angesichts des Widerstandes der Esten keineswegs so sicher festsetzen kann wie du annimmst.
Dem folgend bleibt die Frage, inwiefern hier mechanisierte (!) Einheiten der NATO in der Gegenoffensive irgendeinen Sinn ergeben ?! Denn wo sollte sich diese leichte Infanterie "eingraben" ? Da bleiben Ortschaften, Sümpfe, Wälder, kleine Städte etc.
Eine Gegenoffensive mit Fahrzeuge sähe dem folgend so aus, diese Stellungen zu isolieren und einzuschließen. Dies ist möglich und könnte durch die russiscchen Drohnen nicht verhindert werden. Was man nicht tun würde wäre, mit mechanisierten Verbänden in diese Gebiete vorzudringen und dort eingegrabene russische leichte Infanterie anzugreifen, weil völlig sinnfrei.
Sind die vorgedrungenen russischen Einheiten erst eingekesselt, ihre Nachschubwege abgeschnitten, stehen sie unter entsprechenden massiven Luftangriffen, werden die Drohneneinheiten dieser zu weit vorgedrungenen russischen Infanterieverbände nach kürzester Zeit nutzlos, weil ihnen die Drohnen und vor allem weil ihnen die Batterien ausgehen.
Nimmt man die strategische Ebene hinzu, ergeben sich noch viele weitere Optionen:
Im übrigen könnte man die russische Infanterie da auch einfach stehen lassen, weil irrelevant. Und sie einfach ignorieren.
Denn der daraus entstehende Krieg wird in keinster Weise durch die Präsenz dieser leichten Infanterie entschieden, sondern an ganz anderen Fronten, mit ganz anderen Systemen.
Ein wahrscheinliches Szenario wäre beispielsweise, dass diese leichte Infanterie dann bei einem Waffenstillstand einfach zurückgezogen und evakuiert wird. Und Estland wieder geräumt wird, weil beide Seiten vor der Eskalation zurückschrecken usw.
Denn was für einen Wert soll diese ganze Aktion für die Russen haben? Die Kosten für diese 20 km "Geländegewinn" würden jedweden Nutzen bei weitem übersteigen.
