16.02.2026, 16:33
In dem Wertekonflikt zwischen "Selbstbestimmung" und "Fremdbestimmung durch einen Hegemon" ist Abwägung immer von Vorteil.
Allerdings zeigt die Geschichte, dass verweigerte Selbstbestimmung zumindest in Form einer (kulturellen Autonomie und wirtschaftlichen Unabhängigkeit) massiv zu blutigen Auseinandersetzungen führt (Stichwort Südtirol).
Die Auseinandersetzungen im Kosovo sind ja gerade in der verweigerten Autonomie begründet, die als _Unterdrückung empfunden wurde - und nicht in dem Streben, sein eigenes Schicksal selbst (mit) bestimmen zu können.
Zurück zum Thema:
Allerdings zeigt die Geschichte, dass verweigerte Selbstbestimmung zumindest in Form einer (kulturellen Autonomie und wirtschaftlichen Unabhängigkeit) massiv zu blutigen Auseinandersetzungen führt (Stichwort Südtirol).
Die Auseinandersetzungen im Kosovo sind ja gerade in der verweigerten Autonomie begründet, die als _Unterdrückung empfunden wurde - und nicht in dem Streben, sein eigenes Schicksal selbst (mit) bestimmen zu können.
Zurück zum Thema:
Zitat:Die Gemeinsamkeiten zwischen Europa und dem MAGA-Amerika reichen nicht für eine Wertepartnerschaft. Aber für ein Interessenbündnis könnten sie genügen – weil Deutschland die USA entlastet.Kommentar im Handelsblatt, Kopie hier
Selten war die Anspannung vor der Sicherheitskonferenz in München so groß wie in diesem Jahr. Das Gedränge vor den Sicherheitskontrollen, die Gespräche auf schmalen Fluren und die ständige Sorge, eine Rede oder Podiumsdiskussion zu verpassen: Alles wirkte noch intensiver als sonst.
Sind Europäer und Amerikaner noch Freunde – oder zerbricht das mächtigste Bündnis der Weltgeschichte? Um nicht weniger ging es. „Die alte Welt gibt es nicht mehr“, hatte US-Außenminister Marco Rubio vor seinem Abflug nach München gesagt – und damit das düstere Motto der Sicherheitskonferenz bestätigt: „Under Destruction“.
Die internationale Ordnung ist zerfallen, das Vertrauen in Amerika zerstört. Wenn Vertreter der US-Regierung das Wort ergreifen, rechnen die Europäer inzwischen mit dem Schlimmsten. Selbst Kriegsdrohungen sind nicht ausgeschlossen, wie sich im Streit um Grönland zeigte.
