15.02.2026, 16:23
die Reihe kann fortgesetzt werden
Hier die FAZ:
Rubio fordert also also ideologische Unterwerfung - und keine Partnerschaft "auf Augenhöhe".
Und zwar unabhängig von Faktenlagen (Handel, Klimaschutz) nach reiner Ideologieströmung oder sagen wir besser der "Phantasiewelt" eines nur von Amerikanern gewählten und auch in den USA nicht unumstrittenen Präsidenten.
Das kann nicht funktionieren. Die Zeit der US-Dominanz ist vorbei.
Der Dominanz- oder Hegemonialanspruch der USA auf fast bedingungslose Gefolgschaft und Unterwerfung findet dementsprechend auch Widerstand. Am deutlichsten - wie es es anders zu erwarten - wohl in Frankreich, dem "Mutterland" der europäischen Revolutionswerte (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit):
Denn es geht um die europäische Sicherheit innerhalb der NATO.
Die USA haben dagegen ihre Unterstützung für die Ukraine fast komplett eingestellt
und wir Europäer fangen US-Ausfall bei Ukrainehilfen mit vielen Milliarden auf
Der Satz "wer zahlt schafft an" ist sehr plump und passt auch nicht. Aber man kann diejenigen, die bluten und sterben - also die Ukrainer - und deren Unterstützer - also uns Europäer - nicht von den Gesprächen und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges ausschließen.
Vor allem - bilaterale Verhandlungen zwischen einem "Möchtegern-Hegemon" und dem Aggressor passen überhaupt nicht.
Hier die FAZ:
Zitat:Rubio liefert Trumpismus purund die Süddeutsche Zeitung:
In München übt der US-Außenminister harte Kritik an Freihandel, Klimaschutz und den UN. Über Grönland verliert er kein Wort, stattdessen ruft er zu westlicher Dominanz auf. Amerika will eine andere NATO.
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Zitat:Erst waren alle geradezu betört, weil Marco Rubio so nett klang, ganz anders als J. D. Vance voriges Jahr auf der Sicherheitskonferenz. Aber letztlich brachte er die gleiche Botschaft: Wer Trump nicht folgt, hat Pech gehabt. München und der Riss, der bleibt.und die NZZ berichtet:
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Zitat:«Wir werden immer ein Kind Europas bleiben»: Der US-Aussenminister Marco Rubio sucht den transatlantischen Schulterschluss – zu amerikanischen Bedingungen
An der Sicherheitskonferenz in München tritt Rubio versöhnlicher auf als J. D. Vance. Doch er stellt auch klar: Die Europäer müssen sich von ihren Glaubenssätzen bei der Migration, beim Klimaschutz und beim Handel trennen.
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Rubio fordert also also ideologische Unterwerfung - und keine Partnerschaft "auf Augenhöhe".
Und zwar unabhängig von Faktenlagen (Handel, Klimaschutz) nach reiner Ideologieströmung oder sagen wir besser der "Phantasiewelt" eines nur von Amerikanern gewählten und auch in den USA nicht unumstrittenen Präsidenten.
Das kann nicht funktionieren. Die Zeit der US-Dominanz ist vorbei.
Der Dominanz- oder Hegemonialanspruch der USA auf fast bedingungslose Gefolgschaft und Unterwerfung findet dementsprechend auch Widerstand. Am deutlichsten - wie es es anders zu erwarten - wohl in Frankreich, dem "Mutterland" der europäischen Revolutionswerte (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit):
Zitat:„Wir wollen nicht mehr so abhängig von den Amerikanern sein“und FRankreich ist damit tonangebend für die europäische Diskussion:
13. Februar 2026, 16:39 Uhr
Frankreichs Regierung trennt sich von Teams und Zoom, mehr als eine halbe Million Schüler im Großraum Paris arbeiten auf der Plattform einer deutschen Firma. Sensible Daten sollen nicht außerhalb Europas gespeichert werden.
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Zitat: Münchner Sicherheitskonferenz:was nun Russland betrifft - da darf sich die US-Regierung gerne einmal der europäischen Sicht anschließen.
Kallas wirbt für Europas Stärke und globale Partnerschaften
15.02.2026 | 10:47
Zum Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz betont die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Europas Stärke. Sie ruft zu mehr Zusammenhalt gegenüber Russland auf.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat zum Abschluss der 62. Münchner Sicherheitskonferenz zu mehr Geschlossenheit und Stärke Europas aufgerufen. Mit Blick auf das Konferenzmotto "Europäer, versammelt euch" sagte sie, Europa wisse, worum es dabei gehe: Um Sicherheit, Wohlstand und die Lehren aus der eigenen Geschichte.
Entgegen mancher Darstellungen stehe Europa nicht vor dem Niedergang. Im Gegenteil: Andere Staaten wollten der Europäischen Union beitreten. Die Warteliste sei lang. Viele Bürgerinnen und Bürger erwarteten zudem, dass die EU international eine stärkere Rolle einnehme und ihre Werte selbstbewusst verteidige. Zwar müsse sich die EU erneuern, wisse dabei aber klar, "wer wir sind und wofür wir stehen"....
Denn es geht um die europäische Sicherheit innerhalb der NATO.
Die USA haben dagegen ihre Unterstützung für die Ukraine fast komplett eingestellt
und wir Europäer fangen US-Ausfall bei Ukrainehilfen mit vielen Milliarden auf
Der Satz "wer zahlt schafft an" ist sehr plump und passt auch nicht. Aber man kann diejenigen, die bluten und sterben - also die Ukrainer - und deren Unterstützer - also uns Europäer - nicht von den Gesprächen und Verhandlungen zur Beendigung des Krieges ausschließen.
Vor allem - bilaterale Verhandlungen zwischen einem "Möchtegern-Hegemon" und dem Aggressor passen überhaupt nicht.
