15.02.2026, 15:16
Rubio hat nach meinem Eindruck inhaltlich nichts anderes - nur in der Sprache deutlich freundlicher - gesagt als Vance im letzten Jahr. Wo siehst Du inhaltliche Unterschiede?
vgl. z.B. die Tagesschau:
vgl. z.B. die Tagesschau:
Zitat:Rubio sanfter im Ton - doch knallhart in der Sacheoder die ZEIT:
Stand: 14.02.2026 12:39 Uhr
Es war die Hauptrede dieser Sicherheitskonferenz: Auf den ersten Blick ist US-Außenminister Rubio in München auf Europa zugegangen. Auf den zweiten Blick zeigt sich: Er bleibt strikt auf Trump-Linie und fordert Gefolgschaft.
...So sanft der Ton in weiten Teilen der Rede war, so hart blieb Rubio in der Sache. Die sorgfältig verpackte Kernbotschaft lautete: Unser Angebot zur weiteren engen Partnerschaft gilt nur, wenn ihr unserem Weltbild folgt. Die Kernelemente dieses Weltbilds: Der Multilateralismus, die bisherige regelbasierte Weltordnung, ist gescheitert. Nationale Interessen stehen im Vordergrund. Migration ist die größte Bedrohung unserer Zeit.Auch Rubio sprach mit Blick auf Europa von der Gefahr der "zivilisatorischen Auslöschung". Es ist das Weltbild der "Make America Great Again"-Bewegung, des MAGA-Teils der republikanischen Partei. Rubio mag früher als US-Senator anders gedacht und geredet haben, er ist vollständig auf Trump-Linie eingeschwenkt. Hier schloss sich der Kreis zur Schock-Rede von JD Vance. Marco Rubio hat in München keineswegs einen Rückzieher gemacht.
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Zitat: ...
Freunde. Das Wort nutzte US-Außenminister Marco Rubio in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz auffallend häufig. Nach den vergangenen Monaten, in denen die USA das transatlantische Verhältnis wenig wertgeschätzt hatten, schlug Rubio, anders als Vizepräsident JD Vance vor einem Jahr an gleicher Stelle, einen anderen Ton an.
Doch kann man von Freundschaft sprechen, wenn damit Forderungen von einem an den anderen verknüpft sind? Denn diese Forderungen stellte Rubio in seiner Rede an die Europäer. Und da mag der Ton freundlich gewesen sein, in der Sache war es weiterhin der Trump-Ton: zu viel Migration, zu viel Klimaschutz, zu wenig Stolz auf die christliche Geschichte Europas.
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