(See) Next Generation Frigate F127 (F124 Nachfolger)
(14.02.2026, 20:52)ede144 schrieb: Den Formfaktor gibt es auch wenn man es fest einbaut, nur halt einen anderen. Und der Nachteil beim Festeinbau bleibt, wenn etwas in dem Modul defekt ist bleibt das ganze Schiff im Hafen. Das nennen die Dänen als Vorteil ihres Stanflex.

Dieses Gerücht ist auch einfach nicht tot zu kriegen Angel

Ein Schleppsonar besteht aus was?

- einem Schleppkörper und einer Schleppantenne:

Kann man beides innerhalb Stunden durch auf- und abtrommeln weltweit austauschen.

- dem Windensystem:

Kann man innerhalb von Stunden von den Fundamenten abschrauben und ein neues draufschrauben. Zuleitungen anschlagen, fertig.

- der Stromversorgung für das Schleppsonar:

Sind türgängige Komponenten im 19 Zoll Formfaktor heutzutage, wenn man mal das ganze Rack tauschen will. Ansonsten sind das nur 19 Zoll Einschübe, die man weltweit austauschen kann.

- die Elektronik für die Signalauswertung für das Schleppsonar:

Sind türgängige Komponenten im 19 Zoll Formfaktor heutzutage, wenn man mal das ganze Rack tauschen will. Ansonsten sind das nur 19 Zoll Einschübe, die man weltweit austauschen kann.

Wo ist jetzt bitte die Notwendigkeit, ein Schleppsonar als Modul auszuplanen?

Dann legst du dir halt ein Windensystem auf seinem Fundamentrahmen und eine Schleppantenne sowie einen Schleppkörper ins Depot - was man auch bei einem Modul machen würde, denn wenn im Einsatz mal eine Schleppantenne verloren geht, schicke ich ja auch nicht das ganze Modul nach Hause, oder?

Ein Schleppsonar als Modul auszuplanen macht nur genau aus einem Grund Sinn: Wenn ich den Einbauplatz missionsspezifisch für ein Schleppsonar nutzen will ODER eine andere modulare Fähigkeit - oder halt ein "klammer" Kunde bin, der sich Geld sparen will.

Ich habe in meiner Laufbahn 5 Schleppsonare von verschiedenen Herstellern integriert und keiner wäre auf die Idee gekommen, ein gesamtes Schleppsonar bei einem Defekt einer Subkomponente einzuschicken.

Die Systeme sind bei allen namhaften Herstellern so ausgelegt, dass man die innerhalb eines Tages auf Subkomponenten-Ebene instandsetzen kann - mit Ausnahme des Windensystems, der Schleppsantenne oder des Schleppkörpers.

Das Windensystem kann einen kapitalen mechanischen Defekt haben, dann muss ein neues drauf. Die letzten beiden Komponenten legt man immer auf Halde, weil die halt durch "Bedienerfehler" oder "Navigationsfehler" gerne mal verlustig gehen. Stört aber auch keinen, da kommt im nächsten Hafen der LKW mit Kran und Ersatz auf Trommel - Heckluke auf, anschlagen, umtrommeln, weiter gehts.

Hier mal ein Bild, wie CAPTAS-4 aufgebaut ist:

https://www.navalnews.com/naval-news/202...nar-suite/
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RE: Next Generation Frigate F127 (F124 Nachfolger) - von DeltaR95 - 14.02.2026, 20:58
RE: Fregatte Klasse F 125 - von Milspec_1967 - 25.10.2024, 00:21
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RE: Bundeswehr – quo vadis? - von Helios - 01.03.2022, 07:51
RE: Bundeswehr – quo vadis? - von Pmichael - 01.03.2022, 12:33
RE: Bundeswehr – quo vadis? - von ede144 - 01.03.2022, 12:38
RE: Bundeswehr – quo vadis? - von Pmichael - 01.03.2022, 12:44
RE: Bundeswehr – quo vadis? - von Helios - 01.03.2022, 13:03
RE: Bundeswehr – quo vadis? - von Pmichael - 01.03.2022, 13:21
RE: Fregatte Klasse F 125 - von iRUMO - 14.07.2022, 21:51
RE: Fregatte Klasse F 125 - von Mike112 - 21.07.2022, 11:13
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