Anti Submarine Warfare im 21. Jhr.
#4
Von technischer Seite her gibt es wenig, was dem im Weg steht aber zumindest mir wäre noch kein Präzedenzfall für ein solches System auf einer Überwassereinheit bekannt. Es gibt soweit ich weiß lediglich im Rahmen von Torpedo Defense versuche mit diszolierten Hydrophonen im Rumpf.
Von der Funktionsweise her gibt es so gut wie keine Unterschiede zwischen Flank Arrays und klassischen Rumpfsonaren, mehr als eine andere Anordnung von Emittern/Hydrophonen ist es eigentlich gar nicht. Die heißen bloß „Flank Arrays“ weil sie auf U-Booten zu den Seiten hören sollen, ist aber die selbe „Art“ Sonar wie vorne, üblicherweise jedoch mit deutlich geringerer Eigenleistung, entsprechend ihrer Aufgabe. Üblich sind entweder gerade oder kreisrunde Formen, was die Kalibrierung vereinfacht, mit entsprechender Software und Verarbeitungskapazität sind aber natürlich auch andere Formen möglich, macht das ganze aber natürlich ein wenig komplizierter.

Die eigentliche „Hürde“ bestände darin, dass man ein solches System nicht standardisiert bauen könnte. Um eine annähernd 360° Abdeckung zu gewährleisten würde man vermutlich nicht auf ein langes sondern mehrerer kleinere Arrays zurückgreifen die am Rumpf verteilt werden würden. An verschiedenen Punkten an den Seiten und Vorne. Die würden sich in ihrer Form aber natürlich je nach Klasse und hydrodynamischen Profil unterscheiden, eine F126 hat ja eine andere Rumpfform als eine F127. Vielleicht wäre hier eine Art Modulbau möglich, ähnlich wie das mit Radarmodulen bei fixed face arrays gehandhabt wird.
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RE: Anti Submarine Warfare im 21. Jhr. - von DopePopeUrban - Vor 8 Stunden

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