14.02.2026, 10:23
Zitat: und ich sach noch - erhöhte (Verbraucher-)Kosten reduzieren die Nachfrage - und Wirtschaftswachstum kommt von Nachfrage und nicht vom Geld unter dem Kopfkissen der OmaDann ist ja gut, dass man hüben wie drüben nicht die Oma plündert sondern das Enkelkind, indem man sich den neuen Wohlstand einfach herbeidruckt.
Dummerweise investieren die gerade in AI während wir damit Panzer bauen.
Zur Zollpolitik; das ist der Orignialartikel: https://libertystreeteconomics.newyorkfe...s-tariffs/
Das ist alles nicht falsch, zeichnet aber ein unvollständiges Bild. Der Artikel konzentriert sich darauf wie die Zollkosten zwischen Impoteur und Expoteur verteilt wurden. Das ist schön und gut, lässt aber das Handelsvolumen außen vor. Wir haben aber in 2025 einen deutlichen Rückgang der US-Importe gesehen und (logischerweise) eine Verschiebung hin zu Märkten die von den Zöllen weniger betroffen waren. Das senkt die Abhängigkeit von geopolitische problematischen Akteuren (China), reduziert volksiwrtschafltich sinnlose Importe und eröffnet inländische Akteuren Möglichkeiten Nachfrage zu bedienen. Letzteres passiert aber nicht über Nacht und auhc nicht über ein paar Quartale.
Es stellt sich dann weiterhin die Frage, was mit den Einnahmen geschieht. Wenn man es gezielt einsetzt um inländisches Wirtschaften zu vergünstigen wären die Zölle eine Steuerumschichtung weg von der Besteuerung von Einkommen und Arbeit hin zur Besteuerung ausländischen Konsums. Freilich fraglich ob es so kommt.
