Vor 1 Stunde
(Gestern, 14:44)Phalanx schrieb: Letztendlich dürfte es ja auf der Hand liegen, dass es für den „einfachen Mannschafter“ weitaus weniger interessant ist zwei Jahre von der Familie getrennt zu sein, als für den Offizier der noch eine Karriere anstrebt und seinen Dienst im Stab leistet, um seine Verwendungsbreite darzustellen. Das ist dann aber der Moment, wo man m. E. die Freiwilligkeit schlichtweg verlassen sollte.Kandidat 1: SaZ 4, 19 Jahre, ledig
Kandidat 2: SaZ 12, 28 Jahre, Langzeitpartnerschaft, ein Kind
Kandidat 3: BS, 36 Jahre, verheiratet, drei Kinder
Ist aus meinen Augen nicht offensichtlich, dass die Kandidaten 2 und 3 eher zu Litauen bereit sein werden als Kandidat 1.
Meiner Meinung nach hat man das Thema damals falsch angegangen, man hätte erst mal ein Meinungsbild gewinnen müssen, bevor man Zusagen macht, und dann hätte man die Stationierung ganz anders bewerben sollen, nämlich viel offensiver, viel öffentlichkeitswirksamer, statt durch einen Flyer hier oder einen Beitrag im Intranet dort …
Ich habe mit einigen Soldaten gesprochen, die prinzipiell bereit wären, für ein, zwei Jahre nach Litauen zu gehen, aber sich einfach nicht gut genug informiert fühlten, um die Entscheidung zu treffen.
