10.02.2026, 19:00
Mit der Nachricht aus dem SPIEGEL befasst sich nun auch die Berliner Zeitung:
Ergänzend:
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Zitat:USA überholtdie reine Stellenarithmetik interessiert mich eher weniger. Aber der Tenor ist klar - die USA schaffen sich in der NATO langsam selbst ab, und werden durch (hoffentlich) qualifizierte Europäer ersetzt.
Neue Nato-Kommandostruktur: Deutschland besetzt künftig wohl mehr Spitzenposten als die USA
Die Nato will ihre Kommandostruktur verändern. Europäische Länder sollen mehr Verantwortung übernehmen. Was ist für Deutschland vorgesehen?
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Nach Nato-Angaben werden damit erstmals alle drei Vier-Sterne-Kommandos, die auf operativer Ebene in Krisen und Konflikten die Führung übernehmen, von Europäern geleitet. Die USA werden dafür die Verantwortung für das See-Kommando übernehmen und die Führung über das Land- und Luftkommando behalten. Auch die Rolle des Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa wird weiterhin durch die USA besetzt.
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Ergänzend:
Zitat:„Doppelte Krise“
„Wenn wir nichts tun, ist Europa in fünf Jahren weggefegt“, warnt Macron
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„Wir müssen uns fragen: Wollen wir Zuschauer sein – oder Akteure? Wenn wir Zuschauer sein wollen, dann mündet das in eine glückliche Unterwerfung“, so Macron.
Als Antwort fordert Macron einen Schub hin zu strategischer Handlungsfähigkeit: weniger Regeln und ein tieferer Binnenmarkt. Europa müsse außerdem seine Industrie aktiver schützen – nicht als Protektionismus, sondern durch klare Priorität für europäische Produkte, wenn andere Mächte ihre Märkte abschotten oder Regeln brechen.
Vor allem aber gehe es um Investitionen in Verteidigung, Schlüsseltechnologien und den grünen Umbau; dafür plädiert Macron für gemeinsame europäische Finanzierung – auch über Eurobonds. Europa habe enorme private Ersparnisse, die bislang zu stark in Anleihen oder ins Ausland flössen – dieses Kapital müsse stärker in die Zukunftsfähigkeit des Kontinents gelenkt werden.
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Zitat:Verteidigungberichtet auch die Stuttgarter Zeitung,
Europa will militärisch auf eigenen Beinen stehen
10.02.2026 - 13:32 Uhr
Die EU muss die eigen Verteidigungsfähigkeit schnell ausbauen. Das ist in diesen Tagen das Thema auf mehreren Ebenen, doch nicht alle ziehen an einem Strang.
Europa ist im Moment gezwungen, im Zeitraffertempo zu lernen. Die bitterste und folgenreichste Lektion: die USA sind kein verlässlicher Partner mehr. Donald Trumps erratische Zollpolitik und die wirtschaftlichen Erpressungsversuche des US-Präsidenten selbst gegenüber engen Verbündeten waren nur der erste Schock. Dass er mit Russlands Kreml-Herrscher Wladimir Putin im Alleingang über das Schicksal der Ukraine verhandelt, ohne die direkt betroffenen Europäer einzubeziehen, darf als gezielte Demütigung verstanden werden. Das endgültige Ende einer scheinbar unverbrüchlichen Freundschaft markierten Trumps militärischen Drohungen gegen Grönland und den Nato-Partner Dänemark.
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