09.02.2026, 22:36
(16.05.2025, 19:10)muck schrieb: Aber darum geht es Russland doch gar nicht. Es geht darum, die Länder der ehemaligen UdSSR möglichst eng zu binden oder sogar einzuverleiben. Insofern ist das Abdriften eines GUS-Staates aus der Russki Mir ein Schlag ins Kontor.und deshalb ist Vance zu Besuch in Eriwan?
Zitat: Armenien und USA vereinbaren Zusammenarbeit bei Atomkraft
Armenien hat bislang ein Kernkraftwerk, die Technik dafür wird aus Russland geliefert. Nun stellt auch die USA die Weichen für die Lieferung von nuklearem Brennstoff. Dem Kreml dürfte das Abkommen nicht gefallen.
09.02.2026, 20.46 Uhr
Die USA und Armenien haben eine Zusammenarbeit bei der zivilen Nutzung der Atomkraft vereinbart und festigen damit ihre Beziehungen. US-Vizepräsident JD Vance und der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan unterzeichneten am Montag in der armenischen Hauptstadt Eriwan eine entsprechende Erklärung.
»Dieses Abkommen wird ein neues Kapitel in der sich vertiefenden Energiepartnerschaft zwischen Armenien und den Vereinigten Staaten aufschlagen«, sagte Paschinjan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Es ermöglicht den USA, Nukleartechnologie und Ausrüstung rechtssicher nach Armenien zu exportieren. Vance bezifferte das Volumen der anfänglichen US-Exporte auf bis zu fünf Milliarden Dollar. Hinzu kämen langfristige Verträge für Brennstoff und Wartung im Wert von weiteren vier Milliarden Dollar.
Ein Deal in Russlands Einflussgebiet
Die ehemalige Sowjetrepublik Armenien ist bei der Energieversorgung bislang stark von Russland und Iran abhängig. Die Regierung in Eriwan prüft derzeit Angebote für den Bau eines neuen Reaktors, der das veraltete, noch von Russland gebaute Kraftwerk Mezamor ersetzen soll.
Die Offerten kommen aus den USA, Russland, China, Frankreich und Südkorea. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Das Abkommen gilt jedoch als wichtiger Schritt für eine mögliche US-Beteiligung, was den traditionell starken russischen Einfluss im Südkaukasus weiter schwächen dürfte.
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