Gestern, 19:44
Der Bürgerkrieg in Syrien hat und bereits bei den "Krisen" umfassend beschäftigt. Hier soll es nun um die Entwicklung und den Wiederaufbau des zerstörten Landes gehen.
Dass die Türkei maßgeblich am Sturz Assads und der Installation der neuen Regierung beteiligt war, dürfte bekannt sein. Im Kontext mit dem sich abzeichnenden Bündnis war eigentlich nur noch die Frage, ob, wann und wie sich Saudi-Arabien am Wiederaufbau des Landes beteiligen würde.
Dass eine solche Unterstützung kommen würde, war zu erwarten. Denn die Saudis haben ein klares Interesse:
die Schwächung des Iran uns der diesen verbündeten schiitischen Milizen.
Dazu gibt es nun eine erste größere Meldung:
Dass die Türkei maßgeblich am Sturz Assads und der Installation der neuen Regierung beteiligt war, dürfte bekannt sein. Im Kontext mit dem sich abzeichnenden Bündnis war eigentlich nur noch die Frage, ob, wann und wie sich Saudi-Arabien am Wiederaufbau des Landes beteiligen würde.
Dass eine solche Unterstützung kommen würde, war zu erwarten. Denn die Saudis haben ein klares Interesse:
die Schwächung des Iran uns der diesen verbündeten schiitischen Milizen.
Dazu gibt es nun eine erste größere Meldung:
Zitat:Wiederaufbau nach Bürgerkrieg:
Saudi-Arabien kündigt Milliardeninvestition in Syrien an
Zwei Flughäfen, eine neue Fluggesellschaft und digitale Infrastruktur: Saudi-Arabien will erheblich in Syrien investieren und den Wiederaufbau voranbringen.
7. Februar 2026, 17:27 Uhr
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Der saudische Investitionsminister Khalid al-Falih kündigte die Gründung eines Fonds an, der 7,5 Milliarden Rial (rund 1,7 Milliarden Euro) für den Ausbau von zwei Flughäfen in Aleppo bereitstellen soll.
Der Elaf-Fonds soll Großprojekte in Syrien unter Beteiligung saudischer Privatinvestoren finanzieren. Zudem vereinbarten der saudische Billigflieger Flynas und die syrische Zivilluftfahrtbehörde die Gründung der neuen Fluggesellschaft Flynas Syria. Das Gemeinschaftsunternehmen werde den Betrieb voraussichtlich im vierten Quartal 2026 aufnehmen.
Mithilfe eines weiteren Projekts soll "die Telekommunikationsinfrastruktur und die digitale Konnektivität" in Syrien ausgebaut werden. Beide Länder vereinbarten zudem eine Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft. Geplant sei der Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage, um Süßwasser von der Küste in den Süden des Landes zu leiten.
"Wichtige Säulen für den Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft"
Investitionsminister Al-Falih sagte, sein Land und Syrien wollten eine "strategische Partnerschaft" eingehen. Der syrische Vertreter Talal al-Hilali sagte, die Abkommen beträfen "lebensnotwendige Sektoren", die das Leben der Menschen beeinflussten. Sie seien "wichtige Säulen für den Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft".
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Bereits im vergangenen Jahr hatte Saudi-Arabien Investitionen in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt. Das Vorgehen der syrischen Regierung löste auch Kritik aus: Sie mache viele Versprechungen, die auf Absichtserklärungen mit ausländischen Investoren fußten. Die Umsetzung in verbindliche Verträge lasse aber auf sich warten.
