Vor 6 Stunden
(Vor 9 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Da hat er zwar nicht ganz Unrecht mit, aber eine technische Meisterleistung ist der Beitrag jetzt auch nicht.
Obwohl er an einigen stellen durchaus interessante Punkte liefert.
Im Kern geht die komplette Debatte um die technischen Fähigkeiten der A-200DEU, sei es im Vergleich zur F126 oder nicht, am Problem gänzlich vorbei.
Die MEKO A-200DEU kann nur dann im Zeitraum 2029 fortfolgend überhaupt zulaufen, wenn man sich als Bundeswehr
a) an den schiffbaulichen Rahmen der A-200 hält,
b) nur solche Systeme im Einsatzsystem einrüstet, die auch in den schiffbaulichen Rahmen passen und
c) konsequent alle deutschen Sonderforderungen, egal ob militärisch oder zivil, vom Tisch fegt.
Dafür braucht es aber von exakt zwei Personen in der Bundeswehr einen "Freifahrtschein" für den Projektleiter der A-200DEU, nämlich
- vom Verteidigungsminister und
- vom Generalinspekteur.
Nun hat einer der beiden aber schon seinen "Unmut" über die vom Parlament geforderte A-200DEU kund getan und damit dem zukünftigen Projektteam sprichwörtlich die Beine weggetreten. Warum?
Der Projektleiter der A-200DEU wird mit Sicherheit ein Beamter A16 aufwärts - also kein "Fachmann", sondern ein "Karrieremensch".
Wie hoch ist Wahrscheinlichkeit, dass dieser karriereorienterte Mensch allen ranghohen "Entscheidern" im zivilen und militärischen Rüstungsapparat auf die Füße tritt und im schlimmsten Fall den Nachweis erbringt, dass das ganze mantraartige Geschwurbel der letzten 20 Jahre um Intensivnutzbarkeit, IKM und F126 reiner Käse war und es auch ohne geht?
Richtig, gleich "Null". Ergo ist die A-200 doch jetzt schon allein auf Ebene des Projektmanagements "tot". Am Ende wird das einzige Interesse sein, dass "die Industrie wie üblich zu viel versprochen hat" und die eigenen Forderungen der letzten Jahrzehnte natürlich sakrosankt sowie unverzichtbar sind.
