Indien
Zurück zur Wirtschaftskraft Indiens.
Im Kontext mit dem Freihandelsabkommen zwischen EU und Indien schreibt die Berliner Zeitung:
Zitat: ...
Die Vereinbarung umfasst etwa zwei Milliarden Menschen, fast ein Viertel der Weltbevölkerung und mehr als ein Fünftel der globalen Wirtschaftsleistung.
Schon jetzt beträgt das bilaterale Handelsvolumen circa 180 Milliarden Euro. Ein positiver Effekt der Handelserleichterungen auf den Wohlstand beider Wirtschaftsräume lässt sich kaum vermeiden. Die Details sind noch nicht bekannt, die Ratifizierung wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber die mediale Aufmerksamkeit spricht für sich. Die „Mother of all Deals“ sendet ein wichtiges Signal zur Zukunft europäisch-indischer Zusammenarbeit.
Warum dieses Abkommen so bedeutsam ist, zeigt ein Blick auf Indiens wirtschaftliche Dynamik: Als aktuell je nach Lesart viert- oder fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst das Land mit jährlich etwa 7 Prozent und wird bis Ende des Jahrzehnts voraussichtlich Deutschland und Japan überholt haben. Mit knapp 1,5 Milliarden Menschen und einem Durchschnittsalter von unter 30 Jahren (EU: ca. 45 Jahre) verfügt Indien über eine junge, wachsende Bevölkerung. Indien investiert massiv in die eigene Infrastruktur, verfügt über reichlich gut ausgebildete Fachkräfte und produziert bereits heute etwa jedes fünfte iPhone der Welt. Die Komplementarität zu Europas alternder, schrumpfender Bevölkerung liegt auf der Hand und eine engere wirtschaftliche Verflechtung erscheint nicht nur auf den ersten Blick und nicht erst seit 2026 sinnvoll.
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