Gestern, 16:03
(Gestern, 15:30)Milspec_1967 schrieb: Dafür hätte ein TKMS Designteam jetzt mindestens 1 jahr Zeit für gehabt ??
Zudem glaube ich nicht, dass für Australien nur ein einzelners ROT Radar vorgesehen war, sondern vermutlich derselbe oder ein ähnlicher Aufbau, der für das MLU der alten MEKO Australiens vorgesehen war. (und auf diesen A200 Entwurf basiert ja A200DEU.) mit ähnliche Auswirungen auf die Stabilität wie das SAAB Konzept.
Es stellt sich die Frage, ob ein A200DEU ASW Asset hier näher an F-123B sein will (denn da gibt es ja inztwischen ja auch nutzbare Erfahrungen, das käme der zukünftigen Fregatten Kompatibilität ab 2029 zugute und zudem wäre CSM und Feuerleitung auch einheitlich von SAAB) oder ob A200 in AAW Sensorik nur eine größere K-130 sein soll. (mit nur einem TRS-4D, was aber für 9LV ggf. nicht zertifiziert ist und integrierte ASW Feuerleitung wird ja auch benötigt...wie bei F-123B)
Überhaupt die Frage , welches CMS auf A200DEU laufen soll ?
CMS330 oder 9LV...? was ganz anderes halte ich nicht für zielführend im Sinne der logistischen Vereinheitlichung.
All die Fragen stellen sich nicht, wenn man bis 2029 eine MEKO A-200DEU haben will.
Dann bleibt die schiffbauliche Struktur der MEKO A-200 DEU exakt so, wie jene der A-200 für Algerien und Ägypten, mit je einem rotierenden Radar auf dem vorderen Mast.
Gleiches gilt für das FüWES: Derzeit gibt es "fertig" nur die Lösung von Saab für F123B, alles andere um TACTICOS (F126) oder CMS-330 sind reine Wunschträume. Wenn die MEKO A-200DEU 2029 kommen soll, dann nur mit 9LV und den Subsystemen von F123B. Alles andere tötet die Zeitschiene.
MEKO A-200DEU = schiffbauliche Struktur der letzten beiden A-200 Klassen für den Export + Einsatzsystem von F123B
Mal ganz simpel auf den Punkt gebracht, sonst kann man sich 2029 direkt wieder in die Haare schmieren.
